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Julian Steckel ©Jonas Becker

Sonntag 22.03.2020,  16:00 

Marion Ravot, Julian Steckel, Münchener Kammerorchester, Clemens Schuldt

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Immer wieder wurde Peter Tschaikowsky von befreundeten Cellisten geradezu bedrängt, doch bitte ein Konzert für Violoncello zu schreiben. Doch Tschaikowsky blieb stur – und verwies auf ein Cello-Werk, das vom Solisten das vollste Maß an Virtuosität und Nervenstärke abverlangt. Es sind die »Rokoko-Variationen« für Cello und Orchester, die als eines der ultimativen Bravourstücke des Repertoires gelten. Dass Julian Steckel die »Rokoko-Variationen« zu seinen Lieblingsstücken erklärt hat, verrät schon einiges über seine spieltechnische Klasse, mit der er den Bogen und die Finger über die Saiten schießen lässt. Energiegeladene Unterstützung erhält der einst von Heinrich Schiff und Boris Pergamenschikow ausgebildete Meistercellist vom Münchener Kammerorchester unter Clemens Schuldt. Eingerahmt wird diese Cello-Demonstration von Igor Strawinskys »Pulcinella-Suite« und einem Stück für Harfe und Streicher des slowenischen Komponisten Vito Žuraj.

Pause gegen 16:50

Mitwirkende

Clemens Schuldt Dirigent
Marion Ravot Harfe
Julian Steckel Violoncello

Programm

Vito Žuraj
Begehren – zersplittert (2020)
für Harfe solo, Perkussion und Streicher
Kompositionsauftrag der Kölner Philharmonie (KölnMusik) für das »non bthvn projekt« 2020
Uraufführung

Peter Iljitsch Tschaikowsky
Variationen über ein Rokoko-Thema A-Dur op. 33 CS 59
für Violoncello und Orchester

Pause

Joseph Haydn
Sinfonie C-Dur Hob. I:90

Igor Strawinsky
Suite de Pulcinella
für Kammerorchester


Veranstalter
KölnMusik GmbH

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Kölner Philharmonie