Kölner Philharmonie

Die Kölner Philharmonie

Seit 1986 ist die Philharmonie aus dem Musikleben nicht mehr wegzudenken. Ein Grund dafür ist die Vielfalt des Programms mit den großen Werken des sinfonischen Repertoires, den Jazzsessions, Folk- und Popevents und den Konzerten, die Uraufführungen, Erstaufführungen, dem weniger Bekannten sowie dem Neuen und Fremdartigen gewidmet sind.

Ein anderer Grund ist die unverwechselbare Atmosphäre des traumhaft schönen Saals, der einem Amphitheater nachempfunden ist.

Fast jeden Tag des Jahres findet hier ein Konzert statt; an Sonn- und Feiertagen sind es sogar oft zwei oder drei. Selbst die Pausen sind ein Beleg für die Betriebsamkeit.

Wonach steht Ihnen der Sinn? Nach hochkarätigen Orchestern aus den USA und Europa? Nach feinster Kammermusik in fantastischen Lieder- und Klavierabenden? Nach virtuosen Solisten, ermunternden Operetten, Weltklasse-Jazz oder Weltmusik mit all ihrem Reichtum? All das bietet Ihnen die Kölner Philharmonie.

Philharmonie in Stichworten

  • Intendant

    Louwrens Langevoort

    Louwrens Langevoort ©KölnMusik/Jörn Neumann

    Louwrens Langevoort
    Intendant der Kölner Philharmonie und Geschäftsführer der KölnMusik GmbH

     

    Louwrens Langevoort begann seine Tätigkeit als Kulturmanager nach Abschluss seines Jurastudiums 1981 als Dramaturg für Öffentlichkeitsarbeit und später als Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros am Brüsseler Théâtre Royal de la Monnaie bei Gerard Mortier. Nach einer einjährigen Tätigkeit als Artists and Repertoire Manager bei Philips Classics übernahm er 1989 die Leitung des Künstlerischen Betriebsbüros der Salzburger Festspiele. 1991 wurde er Direktor für Künstlerische Produktion an der Oper Leipzig, wechselte dann 1993 als Künstlerischer Betriebsdirektor an die Oper der Stadt Köln. 1994 wurde Louwrens Langevoort Intendant, 1995 auch Geschäftsführender Direktor der Nationalen Reisopera der Niederlande. Er baute die Operncompagnie mit einer staatlichen Subventionierung von 5,6 Millionen Euro neu auf, gestaltete das Repertoire mit sechs bis acht Produktionen und etwa 90 Vorstellungen in den wichtigen Niederländischen Städten pro Saison. Mit Beginn der Saison 2000/2001 trat Louwrens Langevoort sein Amt als Opernintendant der Hamburgischen Staatsoper an. In dieser Position setzte er künstlerische Akzente, die die erfolgreiche Geschichte des Hamburger Opernhauses fortführten: Modernes Musiktheater zu fördern und alte Werke immer wieder aufleben zu lassen, sind programmatische Schwerpunkte seiner Opernleitung. Neben der Repertoirepflege gehörten dazu für Louwrens Langevoort aber auch der überaus erfolgreiche Zyklus mit Barockopern, den er 2001 initiierte, der Aufbau der Kinderopernreihe »Opera piccola«, die Nachwuchsförderung mit dem Internationalen Opernstudio und die Förderung junger Komponisten im Rahmen der von ihm 2001 ins Leben gerufenen »Komponistenwerkstatt«. 2004 und 2005 war Louwrens Langevoort auch als Berater für die Deutsche Staatsoper Berlin tätig. 

    Sein Amt als Intendant der Kölner Philharmonie, Geschäftsführer der KölnMusik GmbH sowie Künstlerischer Gesamtleiter des Festivals ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln hat Louwrens Langevoort zum Beginn der Saison 2005/2006 angetreten. Sein Bestreben ist es, das weit über die deutschen Grenzen berühmte Angebot der Kölner Philharmonie in seiner Qualität und Vielfalt zu erhalten und weiter auszubauen. Mit Projekten wie PhilharmonieLunch, PhilharmonieVeedel und philharmonie.tv gelang es ihm, Publikumskreise wie junge Berufstätige und junge Familien anzusprechen, die in speziellen Veranstaltungen innerhalb und außerhalb des Konzertsaales auf sie zugeschnittene Angebote finden. 

    Auf sein unermüdliches Streben hin konnte zudem Köln um ein jährliches Festival bereichert werden: Nach dem Ende der MusikTriennale Köln im Jahr 2010  findet seit 2011 das Festival ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln statt, das sich jeweils Anfang Mai der Musik der Moderne widmet.

    Im August 2014 wurde bereits zum zweiten Mal der Vertrag von Louwrens Langevoort als Intendant der Kölner Philharmonie verlängert, womit er die Kölner Musikkultur bis Ende Juli 2020 begleiten und mitgestalten wird.

  • Vorsitzende des Aufsichtsrates

    Henriette Reker
    Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

  • Eröffnungskonzert der Kölner Philharmonie

    14. September 1986

  • Architekten

    Peter Busmann
    Godfrid Haberer

  • Saalgröße

    rund 2 000 Personen

  • Ausstattung

    große Konzertorgel mit 70 Registern der Firma Johannes Klais, Bonn, konstruiert als Raumplastik

  • Konzertreihen und Abonnements pro Spielzeit

    rund 50

  • Konzerte pro Jahr

    rund 400

  • Besucher pro Jahr

    rund 650 000

  • Konzertveranstalter

    KölnMusik GmbH,
    Westdeutscher Rundfunk,
    Gürzenich-Orchester Köln,
    Arbeitskreis Kölner Chöre,
    BB Promotion,
    DeutschlandRadio, Westdeutsche Konzertdirektion Köln,
    Konzert Theater Kontor Heinersdorff GmbH,
    Kölner Kammerorchester, Kontrapunkt-Konzerte u.a.

  • Kartenkauf

    Philharmonie Hotline:
    +49.221/280 280
    www.koelnticket.de

    KölnMusik Ticket am Roncalliplatz 50667 Köln

    KölnMusik Ticket  in der Mayerschen Buchhandlung, Neumarkt-Galerie, 50667 Köln

  • Hausorchester

    WDR Sinfonieorchester
    Chefdirigent: Jukka-Pekka Saraste
    Gürzenich-Orchester Köln
    Chefdirigent: François-Xavier Roth

  • Konzerte insgesamt

    Das 6.000 Konzert seit Bestehen der Kölner Philharmonie fand am 26.04.2003 statt
    das 6.666 Konzert am 26.02.2005
    das 7.000 Konzert am 14.02.2006
    das 7.777 am 21.03.2008
    das 8.000 am 15.10.2008
    das 10.000 am 31.12.2013.

  • Besucherzahlen insgesamt

    Der 1 000 000. Besucher konnte bereits im Dezember 1988 begrüßt werden,
    der 5 000 000. im Juli 1995,
    der 6 000 000. am 20.01.1997
    der 7 000 000. am 21.08.1998
    der 8 000 000. am 28.02.2000
    der 9 000 000. am 6.12.2001
    der 10 000 000. am 24.09.2003
    der 11 000 000. am 22.05.2005
    der 12 000 000. am 24.04.2007
    der 13 000 000. am 01.04.2009
    der 14 000 000. am 11.12.2010
    der 15 000 000. am 06.09.2012
    der 16 000 000. am 14.04.2014.

  • Ausstellungen im Foyer

    Als Konzertbesucher haben Sie die Möglichkeit, vor den Konzerten und in der Pause im Foyer der Kölner Philharmonie wechselnde Ausstellungen zu besuchen, die das Konzertangebot ergänzen und kommentieren. Das Spektrum der Ausstellungen umfasst Dokumentationen zu Komponisten oder Musikerpersönlichkeiten ebenso wie Blicke hinter die Kulissen des Konzertbetriebes oder Sammlungen zu Instrumenten.