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27.06.2018 Mittwoch 20:00 Uhr
Vergangene Veranstaltung
Kammermusik international - Frankfurt.
IEMA-Ensemble (Internationale Ensemble Modern Akademie), L. Fuentealba: Ferneyhough, Furrer, Ligeti, Poppe, Žuraj
Kölner Philharmonie

IEMA-Ensemble (Internationale Ensemble Modern Akademie)
Lautaro Mura Fuentealba Dirigent

Kammermusik international: Frankfurt

Brian Ferneyhough
Flurries (1997)
für Piccoloflöte, Klarinette, Horn, Klavier, Violine und Violoncello

György Ligeti
Trio für Violine, Horn und Klavier (1982)

Pause

Enno Poppe
Gelöschte Lieder (1996–99)
für Flöte (Piccoloflöte), Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier

Beat Furrer
Gaspra (1988)
für Ensemble

Vito Žuraj
Contour (2012/16)
für Bläserquintett

Die Orchesterakademien der führenden Ensembles Europas stellen sich vor

Das Ensemble Modern, beheimatet in Frankfurt am Main, widmet sich seit 1980 mit Verve und Hingabe der Neuen Musik. Im Jahr 2003 gründeten die Mitglieder die Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA), eine eigene Ausbildungsstätte mit dem Ziel, die reiche Erfahrung im Umgang mit der Musik der Gegenwart weiterzugeben und jungen Musikern Mut zu machen, neue Wege des künstlerischen Schaffens zu gehen. Wichtiger Kooperationspartner ist dabei seit 2006 die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, die in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern den einjährigen Masterstudiengang Zeitgenössische Musik anbietet. Ein Schwerpunkt ist dabei das gemeinsame Musizieren. Die Ergebnisse der Arbeit präsentiert das aktuelle IEMA-Ensemble in mehr als 20 Konzerten im In- und Ausland.

Zum Programm:

György Ligetis Trio bildet das Herzstück im Konzert des IEMA-Ensembles und gilt bereits als Klassiker des Kammermusikrepertoires. In seiner Widmung „Hommage à Brahms“ machte Ligeti die Verbindung zu dem verehrten Romantiker deutlich. Doch Ligeti stellte auch klar: „Mein Trio ist im späten 20. Jahrhundert entstanden und ist Musik unserer Zeit.“ Auch das Sextett „Flurries“ (zu Deutsch: Böen) des britischen Komponisten Brian Ferneyhough transportiert latente romantische Impulse. Es hat eine komplexe innere Geometrie, präsentiert sich aber als sehr ausdrucksvolle Musik. Das Stück „Gaspra“ von Beat Furrer ist nach einem Asteroiden benannt, und in Enno Poppes Instrumentalstück „Gelöschte Lieder“ erfährt laut Poppe „das Lied als Metapher für eine zyklische Gestalt seine Auflösung und Auslöschung.“ Außerdem wird die Arbeit des jungen slowenischen Komponisten Vito Žuraj vorgestellt, der die Aufnahme als Kompositionsstipendiat in die IEMA als „das bislang wichtigste Ereignis“ in seinem künstlerischen Leben beschreibt.

Pause gegen 20:40 | Ende gegen 22:00

19:00 Uhr, Empore : Einführung in das Konzert durch Sabine Weber

Eintritt nur mit gültiger Konzertkarte


Medienpartner: Kölnische Rundschau


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