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29.10.2017 Sonntag 11:00 Uhr
Vergangene Veranstaltung
500 Jahre Reformation.
A. Richter, E. Dierkes, P. Grahl, Chor des Bach-Vereins Köln, T. Neuhoff, Gürzenich-Chor Köln, C. Jeub, Kartäuserkantorei Köln, P. Krämer, Oratorienchor Köln, A. Meisner, Mitglieder der Chöre am Kölner Dom, E. Metternich, Gürzenich-Orchester Köln, H. Haenchen: Händel, Mendelssohn Bartholdy, Zimmermann
Kölner Philharmonie

Anna Lucia Richter Sopran
Esther Dierkes Sopran
Patrick Grahl Tenor

Chor des Bach-Vereins Köln
Thomas Neuhoff Einstudierung

Gürzenich-Chor Köln
Christian Jeub Einstudierung

Kartäuserkantorei Köln
Paul Krämer Einstudierung

Oratorienchor Köln
Andreas Meisner Einstudierung

Mitglieder der Chöre am Kölner Dom
Eberhard Metternich Einstudierung

Gürzenich-Orchester Köln
Hartmut Haenchen Dirigent

500 Jahre Reformation

Georg Friedrich Händel
Ouvertüre D-Dur HWV 351 (1749)
für drei Oboen, zwei Fagotte, drei Trompeten, Pauken, Streicher und Basso continuo
"Music for the Royal Firework" (Feuerwerksmusik)

Bernd Alois Zimmermann
Sinfonie in einem Satz (1951, rev. 1953)
für großes Orchester

Pause

Felix Mendelssohn Bartholdy
Lobgesang. Eine Symphonie-Cantate nach Worten der heiligen Schrift op. 52 (1840)
für Soli, gemischten Chor und Orchester
"Sinfonie Nr. 2"

»Die Nacht ist vergangen, […] so lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.« Die Erfindung des Buchdrucks war für Felix Mendelssohn der Beginn der Aufklärung und er schrieb seine 2. Sinfonie »Lobgesang« unter Verwendung von Luthers Bibelübersetzung anlässlich von Gutenbergs Medienrevolution. Der Buchdruck war zugleich ein Grundstein für die Durchsetzung und Verbreitung der Reformation, deren 500-Jahr-Feier dieses Konzert mit einem ökumenischen Festprogramm einläutet: »Alles was Odem hat, lobet den Herrn.« Auch Georg Friedrich Händels »Feuerwerksmusik« und Bernd Alois Zimmermanns »Sinfonie in einem Satz« feiern jeweils den Beginn eines neues Zeitalters: Händel schrieb sein Werk für die Feierlichkeiten König Georg II. zum Ende des österreichischen Erbfolgekrieges, was den Frieden im späteren Europa maßgeblich beeinflusste. Zimmermanns »Sinfonie in einem Satz« ist noch geprägt von den katastrophischen Erfahrungen des zweiten Weltkriegs und ist doch Ausdruck eines Neubeginns: »Das ist so, und man kann sich dem nicht entziehen, ob man will oder nicht.«

Pause gegen 11:40 | Ende gegen 13:00

10:00 Uhr, Empore : Einführung in das Konzert durch Michael Kube

Eintritt nur mit gültiger Konzertkarte



Website des Veranstalters:
Gürzenich-Orchester Köln
Sinfoniekonzert 2 (© Nafez Rerhuf)

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