©Janet Sinica

Mahābhārata

Nach dem gleichnamigen indischen Epos

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Unter all den Grenzüberschreitungen, allen Fusionen, die es in der Musik gegeben hat, kulturellen, stilistischen Epochen übergreifenden, ist das Projekt von Riccardo Nova eins der imposantesten. 

Ein zeitgenössischer italienischer Komponist vertont einen altindischen Schöpfungsmythos, interpretiert von Virtuosen karnatischer Musik in der Tradition des Hinduismus und von einem europäischen Ensemble für Neue Musik.

Neue Sounds in eigentümlichen Intervallen, die Nova nun mit indischen Ragas sowie der Rhythmik und Melodik der in Sanskrit verfassten Verse des Mahābhārata in Einklang bringt. Hätte sich der Begriff über die letzten Jahrzehnte nicht derart inflationär verbraucht und trivialisiert, man möchte es in aller Wertschätzung Weltmusik nennen.

Varijashree Venugopal hat sich einen Namen gemacht, weil sie sich in verschiedenen Musikarten ganz selbstverständlich bewegt. In ihrer eigenen Band singt sie eigene Kompositionen, sie ist aber auch ein Viertel eines südasiatischen zeitgenössischen Cross-Genre-Quartetts und verbindet Jazz Scatting mit dem indischen Sargamsystem.


Das Konzert wird vom WDR für den Hörfunk mitgeschnitten. Der Sendetermin wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

​Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes​



No intermission | Estimated end at 19:15

Artists

Varijashree Venugopal voice, indian flute
Guru Prasanna canjira
B. C. Manjunath mridangam

Peter Rundel Dirigent

Paul Jeukendrup sound control
Riccardo Nova electronic

Programme

Riccardo Nova
Mahābhārata (Mantras, Fights and Threnody)
für Stimme, Schlaginstrumente, Ensemble und Elektronik


Promoter
ACHT BRÜCKEN

In addition

Trio Swaralayaamaaya (10.05.2024)
18:00 Uhr, Stadtgarten Konzertsaal

Einführung in das Konzert (in englischer Sprache) mit Marco Blaauw und B. C. Manjunath
17:30 Uhr, Klaus-von-Bismarck-Saal

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