ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln

Freitag 06.05.2016, 20:00

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Eine zentrale Frage jeder Religion gilt dem Jenseits der erfahrbaren Welt – und damit auch dem Tod, der als Schwelle zu dieser anderen Wirklichkeit verstanden wird. Das Ensemble intercontemporain fügt an diesem Abend drei Komponisten zusammen, die sich jeweils auf ihre Weise der Thematik des Todes annehmen: Gérard Grisey schrieb als letztes Werk vor seinem plötzlichen Tod im Alter von 52 Jahren seine »Quatre chants pour franchir le seuil« (Vier Gesänge um die Schwelle zu überschreiten). Jonathan Harvey nutzt Musik als Mittel, Spiritualität erfahrbar zu machen. Sein Ensemblestück »Death of Light, Light of Death« wurde inspiriert durch Matthias Grünewalds Darstellung der Kreuzigung Christi aus dem Isenheimer Altar. Johannes Maria Staud bezieht sich mit seinen beiden Werken »Par là!« (Dorthin!) und »Par ici!« (Hierher!) auf Charles Baudelaires Gedicht »Le Voyage« (Die Reise) und bietet damit eine weitere Sichtweise auf den Zyklus von Leben und Tod an.


Pause gegen 20:50 | Ende gegen 21:50

Das Konzert im Radio: Montag 23.05.2016, WDR 3, 20:05


Ermöglicht durch das Architekturbüro Kottmair
Gefördert durch die Kunststiftung NRW

Programm

Jonathan Harvey
Death of Light, Light of Death (1998)
für 5 Spieler
nach der "Kreuzigung Christi" des Isenheimer Altars von Matthias Grünewald

Johannes Maria Staud
Par ici! (2011)
für Ensemble
Deutsche Erstaufführung

Johannes Maria Staud
Par là! (2015)
für Ensemble
Kompositionsauftrag des Ensemble intercontemporain
Uraufführung

Pause

Gérard Grisey
Quatre chants pour franchir le seuil (1997–98)
für Sopran und 15 Instrumente


Veranstalter
ACHT BRÜCKEN

Abonnements und Angebote

Kölner Philharmonie