In einem deutschen Kriegsgefangenenlager, in dem der französische Komponist Olivier Messiaen neun Monate lang interniert war, erklang vor Mithäftlingen und Wachleuten seine dort entstandene, aus acht Sätzen bestehende, meditationsgleiche Komposition über die göttliche Schöpfung als Lobpreis der Ewigkeit. Im Podcast der Kölner Philharmonie stellt Christoph Vratz das „Quatuor pour la fin du Temps” vor und geht Messiaens Inspirationsquellen nach. Das Stück ist geschrieben für Violine, Klarinette, Violoncello und Klavier und wird am 19. Mai in der Kölner Philharmonie in einer exquisiten Besetzung mit Isabelle Faust, Jean-Guihen Queyras, Jörg Widmann und Pierre-Laurent Aimard zu hören sein.
In diesem Podcast kommen teilweise KI-generierte Stimmen zum Einsatz.
