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Groove Night

Friday 08.05.2020, 22:00

King Georg — Club & Bar

plus advance booking fees

Eintritt frei!

Der Begriff »Funk« kommt aus dem afroamerikanischen Slang und bedeutet so viel wie »erdig, schmutzig«, aber auch »erregt». Er bezeichnet eine Musikgattung, die ihren Anfang in den 1960er Jahren nahm und deren Popularität bis heute ungebrochen ist. Im Funk jedenfalls übernimmt die Rhythmik die Hauptrolle und drängt das Melodische, wie man es zum Beispiel aus der Soul Music der 1960er Jahre kannte, in den Hintergrund.
Ein durch Offbeat bestimmtes, repetitives Schlagzeugspiel wird in der Regel durch synkopierte Basslines polyrhythmisch umspielt, wodurch das Fundament der Funk-Songs per se unter Spannung gesetzt und diese ans Grooven gebracht werden. Natürlich nahmen sich über die Jahre Jazzmusiker dieser rhythmisch so aufgeladenen Musik an – Miles Davis etwa, Herbie Hancock, Stanley Clarke oder George Duke. Die Grooves wurden komplexer, die Harmonik raffinierter, doch die weiten Spannungsbögen, die sich wie ein Schirm über das pluckernd-schwitzige Setting legten, wurden beibehalten.
Dieses Gestaltungsprinzip haben auch die fünf Musiker unter der Federführung des jungen Hammondorganisten Simon Oslender verinnerlicht: Kurze, prägnante Riffs werden zur Keimzelle für weitausholende Jams, die auch und gerade dann eine enorme Wucht entwickeln, wenn sich die verschiedenen, instrumentalen Stimmen wie tektonische Platten über- und untereinander schieben und wie Eruptionen für Hitze sorgen.



Die ACHT BRÜCKEN Lounge wird ermöglicht durch den Spezialchemie-Konzern LANXESS.

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ACHT BRÜCKEN

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