Jennifer Johnston | Gerald Finley | Royal Concertgebouw Orchestra | Klaus Mäkelä

Von Dvořák bis Bartók: Klaus Mäkelä & das Royal Concertgebouw Orchestra zwischen Melodie und Abgrund
Prächtig leuchten die Abgründe! Den finsteren Mythos von »Herzog Blaubarts Burg«, so bedenklich wie bezwingend, tauchte Béla Bartók in magische Töne. Mit dem Royal Concertgebouw Orchestra wird der suggestive Fin-de-Siècle-Sound zum Hörereignis.
Am Pult des Amsterdamer Edelklangkörpers steht sein designierter Chefdirigent Klaus Mäkelä. Längst vom Wunderpultstar zur kräftigen Größe gereift, packt er Großes unerschrocken an. In Bartóks sinnlichem Gruselschocker leitet er Starbariton Gerald Finley als sinistren Blaubart und die eindrucksvolle Jennifer Johnston als in Liebe vergehende Judith durch die dunklen Klanglandschaften. Nicht weniger gewichtig und dunkel der Konzertbeginn mit Dvořáks 7. Sinfonie: empfindsam, aufregend, melodienselig.
Gefördert vom Kuratorium KölnMusik e.V.
Über diese Veranstaltung
Programm
- Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70 B 141
- - Pause -
- A kékszakállú herceg vára (Herzog Blaubarts Burg) Sz 48 op. 11Oper in einem Akt. Libretto von Béla Balázs
Mitwirkende
- Jennifer JohnstonMezzosopran (Judith)
- Gerald FinleyBass-Bariton (Blaubart)
- Klaus MäkeläDirigent
Infos zum Besuch
50667 Köln