Mozart: Requiem

Bruckner | Mozart
Kaum gegensätzlicher kann man sich zwei Komponistenpersönlichkeiten vorstellen als Wolfgang Amadeus Mozart und Anton Bruckner. Der gesellige Lebemann, das impulsive Genie, der auch gerne einmal Autoritäten vor den Kopf stieß und der von Selbstzweifeln geplagte, eigenwillige Perfektionist. Dennoch verbindet sie mehr als nur das Heimatland Österreich.
Bruckners Streichquintett gehört zu jenen Kompositionen, die überraschen, denn ausgerechnet der große Symphoniker konnte sich – wenn auch nur einmalig – für die kleine Besetzung begeistern. Sich treu bleibt er auch in der Kammerkonzertfassung, in der die tiefe Religiosität des frommen Katholiken auch ohne liturgischen Anlass zum Ausdruck kommt.
Mozart hingegen – dessen Glaube eher aufklärerisch-humanistisch geprägt war - schuf mit seinem Requiem, einer der bekanntesten Totenmessen überhaupt. Nicht aus Eitelkeit, sondern aus Ehrfurcht vor dem großen Meister, wollte Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmeyer als Komponist, der fehlenden Teile des Requiems genannt werden. Das Kölner Kammerorchester spielt Franz Beyers respektvolle Überarbeitung, die vor allem für eine transparentere Instrumentation steht. Aus seiner Feder stammt auch die Bearbeitung für Streichorchester der Fantasie für Orgelwalze – die der Komponist als Kuriosum für ein Wachsfigurenkabinette schrieb.
Über diese Veranstaltung
Programm
- Fantasie für Orgelwalze f-Moll KV 608»Ein Orgelstück für eine Uhr«für Streichorchester in der Fassung von Franz Beyer
- Fantasie für Orgelwalze f-Moll KV 594»Adagio und Allegro für ein Orgelwerk in einer Uhr«für Streichorchester in der Fassung von Franz Beyer
- AdagioFassung für Streichorchester
- - Pause -
- Requiem d-Moll KV 626für Soli, Chor und Orchester. Fragment, vervollständigt von Franz Xaver Süßmayr
Mitwirkende
- Dafne CelikSopran
- Sarah RombergerMezzosopran
- Seil KimTenor
- Matthias WinckhlerBass
- Christoph PoppenDirigent
Tickets
Teil der Aboreihe
Infos zum Besuch
50667 Köln