Sa 31.10.2026 | 11:00

Tanz durch die Jahreszeiten

»Battle Vivaldi«: Le Concert de la Loge | Julien Chauvin | Compagnie Käfig
Kölner Philharmonie
Keine Pause | Ende gegen 12:15
Die Mitglieder des Ensembles Le concert de la Loge posieren in eleganter schwarzer Kleidung  und mit einigen Instrumenten auf einem Dach mit Blick auf eine städtische Skyline.

Mitwirkende

Le Concert de la Loge
Julien Chauvin  Leitung und Violine

Compagnie Käfig  Tanzcompagnie
Mourad Merzouki  Choreographie
Cécile Trelliuyer  Lichtdesign
Nadine Chabannier  Kostüme




Eine Koproduktion von Le Concert de la Loge, STS Événements – La Seine Musicale, Auditorium-Orchestre national de Lyon und Conservatoire Jean-Baptiste Lully de Puteaux.
Mit Unterstützung des Centre National de la Musique und von Pôle en Scènes.

Gefördert vom Kuratorium KölnMusik e.V.

Programm

Antonio Vivaldi 1678–1741
Sinfonia
für Streicher und Basso continuo
aus: L’Olimpiade RV 725 (1734) 
Dramma per musica. Libretto von Pietro Metastasio

Le quattro stagioni (Die vier Jahreszeiten). Konzerte für Violine, Streicher und Basso continuo op. 8, Nr. 1–4:

Concerto für Violine, Streicher und Basso continuo E-Dur op. 8,1 RV 269
»La Primavera«
I. Allegro
II. Largo
III. Allegro

Concerto für Violine, Streicher und Basso continuo g-Moll op. 8,2 RV 315
»L’Estate«
I. Allegro non molto
II. Adagio
III. Presto

Concerto für Violine, Streicher und Basso continuo F-Dur op. 8,3 RV 293
»L’Autumno«
I. Allegro
II. Adagio
III. Allegro

Concerto für Violine, Streicher und Basso continuo f-Moll op. 8,4 RV 297
»L’Inverno«
I. Allegro non molto
II. Largo
III. Allegro

Concerto für vier Violinen, Violoncello, Streicher und Basso continuo h-Moll op. 3,10 RV 580
aus: L’Estro Armonico. [12] Concerti op. 3 (1711) 
I. Allegro
II. Largo
III. Allegro

Concerto für Streicher und Basso continuo G-Dur RV 151
(»alla Rustica«)
I. Presto
II. Adagio
III. Allegro

Sonate für Violoncello und Basso continuo a-Moll RV 43
I. Largo
II. Allegro
III. Largo
IV. Allegro

Zum Programm

Battle Vivaldi – Tanz durch die Jahreszeiten

Gäbe es einen Fleiß-Preis für Komponisten, Antonio Vivaldi wäre ein heißer Anwärter auf einen der vorderen Plätze: Fast 800 gesicherte Werke sind von ihm überliefert, darunter rund 50 Opern wie L’Olimpiade – eine tragische Liebesgeschichte mit Happy End während der antiken Olympischen Spiele – und etwa 450 Solokonzerte. Zu denen zählen auch die berühmten »Vier Jahreszeiten« (Le quattro stagioni), denn die sind nichts anderes als eine Sammlung von vier Violinkonzerten: eines für jede Jahreszeit. Ein jubelndes Tutti des Streichorchesters feiert den Beginn des Frühlings zum »frohen Gesang der Vögel«, wie es in einem der Gedichte heißt, die Vivaldi jedem Konzert vorangestellt hat. Im zweiten Konzert stehen herabsinkende Seufzerfiguren für das »Erschlaffen unter der Hitze«, die sich dann in einem donnergrollenden Sommergewitter entlädt. Der Herbst beginnt mit dem »Tanz und Gesang der Bauern« und einem derb-volkstümlichen Orchester-Ritornell, später torkelt die Solovioline durch die Noten, wie einer der »trunken ist vom Saft des Bacchus«, bevor die Streicher den Klang von Hörnern imitieren und zur Jagd rufen. Mit dissonanten Achteln, dem »Klappern vor Kälte«, beginnt schließlich der Winter. Im langsamen Satz singt die Sologeige darin eine wunderbar schlichte Arie »am Herd, während draußen der Regen plätschert«. In der preisgekrönten Bühnenproduktion Battle Vivaldi treffen die Instrumentalvirtuosen dabei auf die Tanzakrobaten der Compagnie Käfig, trifft funkenschlagende Barockmusik auf den Vibe des urbanen Street Dance.

Aber noch mal zurück zu Vivaldi: Dem sind mit seinem gewaltigen Konzertschaffen nicht nur Welthits wie »Die vier Jahreszeiten« gelungen, sondern er war es auch, der dem italienischen Solokonzert zum Durchbruch in der Musikgeschichte verhalf. Von zentraler Bedeutung in dieser Entwicklung sind die zwölf Konzerte des Opus 3, besser bekannt unter dem Namen L’estro armonico (»Die harmonische Eingebung«). Es sind die ersten Konzerte Vivaldis, die im Druck veröffentlicht wurden – und in diesen entfaltet der Komponist, der selbst ein hervorragender Geiger war, seine ganze Violinvirtuosität, die schier unerschöpflich scheint im Erfinden von effektvollen Spielfiguren. Im Konzert op. 3 Nr. 10 sind es gleich vier Sologeigen, die in Sachen Fingerfertigkeit nichts anbrennen lassen. Selbst Johann Sebastian Bach war von diesem Konzert derart beeindruckt, dass er es später zu einem Konzert für vier Cembali umarbeitete.

Das Konzert G-Dur RV 151 (»alla Rustica«) verzichtet im Anschluss dann zwar auf Solostimmen, was allerdings nicht heißt, dass Vivaldi hier weniger virtuos unterwegs ist. Das demonstriert er gleich zu Beginn mit einem rasanten Orchester-Presto, mit dem er eine seiner populärsten Konzertschöpfungen eröffnet. Die gehört zu seinen Spätwerken und hat ebenfalls die für Vivaldi so typische Form aus drei Sätzen mit der Tempofolge schnell – langsam – schnell. In seinen Sonaten folgt er hingegen meist dem traditionellen Modell der Kirchensonate – und die hatte üblicherweise vier Sätze, so wie die Sonate für Violoncello und Basso continuo in a-Moll. Innovativ zeigt sich der Komponist hier allerdings in der Besetzung mit Cello, das im Barock vor allem ein Bassinstrument war, also eine Begleitstimme. Übrigens steuert das Cello bereits im Concerto Nr. 10 aus L’estro armonico solistische Passgen bei.

Bjørn Woll

 

Mourad Merzouki zur Choreographie zu den »Vier Jahreszeiten« mit Le Concert de la Loge und Julien Chauvin
Mitglieder von Le concert de la Loge spielen auf einer wenig beleuchteten Bühne auf ihren Violinen.

Biographien

Le Concert de la Loge

Im Januar 2015 gründete der Geiger Julien Chauvin ein neues Orchester, das auf historischen Instrumenten spielt, mit dem Ziel, einen wesentlichen Bestandteil der französischen Musikgeschichte wiederzubeleben: das »Concert de la Loge Olympique«. Dieses Orchester, das 1783 vom Comte d’Ogny ins Leben gerufen wurde, galt seinerzeit als eines der herausragendsten Ensembles Europas. Es ist zudem dafür bekannt, Joseph Haydns »Pariser Sinfonien« in Auftrag gegeben zu haben, die im Salle des Cents-Suisses des Tuilerien-Palastes zur Aufführung kamen. Damals war ein Großteil der Musiker Freimaurer, und viele Konzertvereinigungen waren mit Freimaurerlogen verbunden – so etwa mit der »Loge Olympique de la Parfaite Estime«.

Das moderne, in seiner Besetzung flexible Ensemble präsentiert kammermusikalische, sinfonische sowie Vokal- und Opernprogramme, die wahlweise von der Geige aus oder mittels Dirigierstab geleitet werden. Das Repertoire ist breit gefächert und reicht vom Barock bis ins frühe 20. Jahrhundert. Ein weiteres Anliegen dieses Wiederbelebungsprojekts ist die Erprobung neuer Konzertformen: Dabei wird an die Spontanität der Aufführungspraxis des späten 18. Jahrhunderts angeknüpft – etwa durch die Verbindung verschiedener Genres und Künstler innerhalb eines einzigen Programms – oder es werden Brücken zu anderen künstlerischen Disziplinen geschlagen.

Das Ensemble war mit verschiedenen Opernproduktionen an zahlreichen Spielorten zu Gast – darunter Haydns Armida (Regie: Mariame Clément), Sacchinis Le Cid (Regie: Sandrine Anglade), Lemoynes Phèdre und Isouards Cendrillon (Inszenierung: Marc Paquien, für das Palazzetto Bru Zane) sowie Mozarts Die Entführung aus dem Serail (Inszenierung: Christophe Rulhes) und Don Giovanni (Regie: Jean-Yves Ruf). Zudem arbeitet das Orchester regelmäßig mit renommierten Solist:innen, darunter Karina Gauvin, Sandrine Piau, Philippe Jaroussky, Marina Viotti, Marie-Nicole Lemieux, Andreas Staier und Justin Taylor.

Le Concert de la Loge tritt in bedeutenden französischen Konzertsälen auf – etwa im Théâtre des Champs-Élysées, im Théâtre du Châtelet, im Auditorium de Radio France und im Arsenal de Metz. Darüber hinaus gastiert das Ensemble an europäischen Spielorten wie dem Teatro Real in Madrid, der Wigmore Hall in London, dem Bozar in Brüssel, der Philharmonie in Essen sowie bei den Händel-Festspielen in Halle. Zudem führten internationale Tourneen das Ensemble bereits mehrfach nach Südamerika.

In weniger als einem Jahrzehnt hat Le Concert de la Loge eine umfangreiche Diskographie mit rund zwanzig von der Kritik gefeierten Aufnahmen aufgebaut: dazu gehören Haydns sämtliche »Pariser Sinfonien« sowie zwei Alben mit Violinkonzerten. Ferner erschienen unter anderem orchestrale Fassungen französischer Lieder, Pergolesis Stabat Mater, Mozarts Requiem und der Zyklus Simply Mozart, der sich den letzten drei Sinfonien des Komponisten widmet. Zuletzt folgte mit Glucks Iphigénie en Aulide eine Ersteinspielung auf historischen Instrumenten.

Im Juni 2016 erhob das Französische Nationale Olympische Komitee Einspruch gegen die Verwendung des Adjektivs »olympisch« durch das Ensemble, woraufhin dieses gezwungen war, seinen ursprünglichen Namen in »Le Concert de la Loge« zu ändern.

Le Concert de la Loge wird von verschiedenen Institutionen unterstützt, darunter das französische Kulturministerium, die Stadt Paris, die Region Île-de-France, der Stiftungsfonds Françoise Kahn-Hamm und Mitgliedern des Club Olympe. Es ist assoziierter »Artist in residence« der Singer-Polignac-Stiftung. Seit 2021 hat das Ensemble eine vierjährige Cross-Residency mit der Association pour le Développement des Activités Musicales dans l'Aisne (ADAMA) und dem Centre de Musique Baroque de Versailles.

Le Concert de la Loge war bei uns zuletzt im März 2024 zu Gast. Bereits am 9. Dezember wird das Ensemble erneut in der Kölner Philharmonie zu Gast sein, dann ebenfalls unter der Leitung von Julien Chauvin.

 

Die Besetzung von Le Concert de la Loge


Leitung und Violine solo
Julien Chauvin

Violine
Anne Camillo
Lucien Pagnon
Marieke Bouche
Agnieszka Rychlik
Rachel Rowntree
Hélène Decoin

Viola
Pierre-Eric Nimylowycz
Delphine Grimbert

Violoncello
Jérôme Huille
Jean-Baptiste Valfré

Kontrabass
Michele Zeoli

Theorbe
Thibaut Roussel

Cembalo
Louise Acabo 

Regie
Nicolas Bondue

Tontechnik
Aline Peyre

Lichtregie
Fabien Herieau

Produktion
Paola Mayorga

Bühne
Emmanuelle Vassal

 

Julien Chauvin

Leitung und Violine

Schon früh fühlte sich Julien Chauvin von der Barockbewegung und der historisch informierten Aufführungspraxis auf Originalinstrumenten angezogen. Er zog in die Niederlande, um am Königlichen Konservatorium in Den Haag bei Vera Beths zu studieren. 2003 wurde er beim Internationalen Wettbewerb für Alte Musik in Brügge ausgezeichnet; seither tritt er regelmäßig als Solist auf.

2015 gründete Julien Chauvin das Orchester Le Concert de la Loge. Der Anspruch dieses modernen Ensembles zeigt sich in der Wiederentdeckung vergessener Werke aus dem französischen Orchester- und Opernrepertoire sowie in neuen Konzertformaten, die das Publikum zu spontanen und fantasievollen Reaktionen anregen. Parallel dazu setzt er seine Arbeit mit dem 2007 gegründeten Quatuor Cambini-Paris fort, mit dem er Streichquartette von Jadin, David, Gouvy, Mozart, Gounod und Haydn zur Aufführung bringt.

Julien Chauvin widmet sich der musikalischen Leitung im Geiste des späten 18. Jahrhunderts, das durch eine große Vielfalt an Dirigierpraktiken geprägt war. Dementsprechend passt er seine Arbeitsweise jeweils dem Repertoire, der Instrumentierung oder den Anforderungen der Partitur an und dirigiert wahlweise von der Geige aus oder mit dem Taktstock.

Darüber hinaus leitet er Opernproduktionen wie bislang Era la notte, Lemoynes Phèdre und Isouards Cendrillon, Haydns Armida, Sacchinis Chimène ou le Cid, Mozarts Die Entführung aus dem Serail sowie jüngst den Don Giovanni.

Zudem tritt er als Gastdirigent mit zahlreichen Orchestern und Ensembles auf, darunter das Budapest Festival Orchestra, das Kammerorchester Basel, das Gürzenich-Orchester Köln, das Orchestre de chambre de Paris, das Orchestre philharmonique de Strasbourg, das Orchestre national d’Avignon-Provence, das Orchestre national de Metz, das Orchestre national de Cannes, das Orkiestra Historyczna in Kattowitz sowie Les Violons du Roy und das Arion Orchestre Baroque in Montreal.

Julien Chauvins Diskographie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Opus Klassik Award, dem Prix de l’Académie Charles Cros, dem Diapason d’Or, dem Gramophone’s Recording of the Year Award und dem Choc Classica. Neben seiner Konzerttätigkeit widmet sich Julien Chauvin auch dem Unterrichten in Orchestersitzungen oder Meisterkursen am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris und Lyon, an der École Normale de Musique de Paris, der Académie de l’Opéra national de Paris, dem Orchestre Français des Jeunes und dem Jeune Orchestre Atlantique.

Julien Chauvin ist Chevalière de l’Ordre des Arts et des Lettres. Er spielt eine Violine von Giuseppe Guadagnini aus dem Jahr 1785, die ihm im Rahmen des Projekts »Adopt a Musician« zur Verfügung gestellt wurde.

Bei uns war Julien Chauvin zuletzt im März 2024 zu Gast. Am 9. Dezember wird er bei uns erneut das Orchester Le Concert de la Loge dirigieren.

 

Mourad Merzouki – Compagnie Käfig

Choreographie

Der Choreograph Mourad Merzouki gilt seit Anfang der 1990er Jahre als eine der führenden Persönlichkeiten der Hip-Hop-Bewegung. In seinem Schaffen lässt er verschiedene Disziplinen aufeinandertreffen. Ausgehend vom Hip-Hop-Tanz in all seinen Facetten integriert er Elemente aus Zirkuskunst, Kampfkunst, bildender Kunst, Videokunst und Live-Musik. Ohne dabei die Wurzeln der Bewegung – ihre sozialen und geographischen Ursprünge – aus den Augen zu verlieren, eröffnet diese Auseinandersetzung neue Horizonte für den Tanz und bietet frische Perspektiven.

Nachdem Merzouki 1989 gemeinsam mit Kader Attou, Éric Mezino und Chaouki Saïd seine erste Kompanie, Accrorap, gegründet hatte, beschloss er 1996, sein eigenes künstlerisches Universum zu entfalten: Er gründete die Kompanie Käfig (ein Name, der auch im Arabischen »Käfig« bedeutet). Seitdem hat er rund dreißig Stücke geschaffen, die eine immer größere Verbreitung fanden. Insgesamt haben mehr als 2 Millionen Zuschauer die Arbeiten seiner Kompanie bei 4.000 Aufführungen in Frankreich und im Ausland – in insgesamt 65 Ländern – erlebt.

Als Leiter des Centre chorégraphique national de Créteil et du Val-de-Marne (CCN) entwickelte Merzouki von 2009 bis 2022 ein künstlerisches Projekt, das gleichermaßen weltoffen wie in der Region verwurzelt ist. Er schlug Brücken zu dem Projekt »Pôle en Scènes« in Bron – einem Zusammenschluss des choreographischen Zentrums Pôle Pik und des Espace Albert Camus –, wo er seit 2016 als künstlerischer Berater tätig ist. In diesen Regionen initiierte er zudem die beiden Schwesterfestivals Karavel und Kalypso, die Hip-Hop-Tanzkompanien eine breite Plattform bieten. Im Januar 2023, nach 13 Jahren an der Spitze des CCN in Créteil, verlegte er die Kompanie Käfig in den Osten von Lyon – nach Bron und Saint-Priest – und knüpfte damit wieder an die Gegend an, in der er aufgewachsen ist.

Mourad Merzouki und seine Compagnie Käfig sind nun zum ersten Mal in der Kölner Philharmonie zu Gast.

 

Die Besetzung der Compagnie Käfig


Tanz
Andy Adrianasolo
Ange Amedee
Anthony Alves
Lisa Medea
Camille Letullier
Maelya Bauge
Jeanne Rougeron

Assistenz Choreographie
Sabri Collin

 

Festival In Motion

Musik und Tanz – ein packendes Kunst-Erlebnis

Das neue Festival »In Motion« verbindet in seiner ersten Ausgabe Tanz und Musik, denn Musik bewegt auf mehreren Ebenen. Viele spannende Protagonist:innen zeigen, wie live gespielte, klassische Musik und Tanz sich ergänzen und zu etwas Größerem zusammenwachsen können.

Nicht nur im Saal der Kölner Philharmonie findet Bewegung statt. Vor den Konzerten gestalten das UNANiM Kollektiv und die französische Compagnie Barks im Foyer und rund um die Philharmonie etwa 30-minütige Performances.
 

Musik bewegt: Konzerte und Performances In Motion

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      Redaktion

      • Kulturpartner der Kölner Philharmonie
      Redaktion:
      Andreas Günther, Sebastian Loelgen (verantwortlich)