»Longing to tell – a blues opera«

Mitwirkende
- Akua NaruStimme, Text, Künstlerische Leitung
- Tyshawn SoreySchlagzeug, Komposition, Künstlerische Leitung
- Journi SingsGesang
- Monique B. ThomasGesang
- Raymond ThomasGesang
- Stefan KondertBass
- Aaron DiehlKlavier
- Josiah WoodsonTrompete, Gitarre, Flöte
- Anta Helena ReckeDramaturgie, Szenische Einrichtung
- Gail BurtonKünstlerische Koordination
- JP BendigLichtdesign
- Thomas WegnerTondesign
Programm
Akua Naru *1978 / Tyshawn Sorey *1980
longing to tell – a blues opera (2025)
nach dem gleichnamigen Buch von Tricia Rose
Eine Koproduktion von Ensemble Resonanz, Internationales Sommerfestival Kampnagel Hamburg, Wien Modern, KölnMusik und Brown University Providence Rhode Island.
Entwickelt im Rahmen des Körber Resonanz Labors, einer Kooperation von Ensemble Resonanz und der Körber-Stiftung.
Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Mit Unterstützung der Körber Stiftung und der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS.
- Gefördert durch die Kunststiftung NRW

Zum Werk
Synopse
1. Wenn ein Kind geboren wird
Linda Rae stellt ihre Familiendynamik, ihre Mutter und ihren Vater vor und deutet Missbrauch durch sie und weitere Familienmitglieder an. Wie viele schwarze Mädchen wird sie von ihren Schutzbefohlenen nicht beschützt.
2. Redbone
Linda Raes hellerer Hautton wird als Privileg angesehen und führt gleichzeitig zu Objektivierung, Gewalt und dem Verdacht, sie sei nicht das leibliche Kind ihres Vaters. Jene Idee wird von ihrer Familie, vor allem der Großmutter, aber auch der größeren Gemeinschaft im Ort befeuert.
3. Monatlich
In der Pubertät wird Linda Rae von ihrer Mutter glauben gemacht, dass die Veränderungen an ihrem Körper etwas sind, das sie falsch gemacht hat. Ihre Mutter ist nicht für sie da, verschlossen und nicht dazu imstande, ihr emotionalen Halt zu geben.
4. Tenderness
Linda Rae trifft Tenderness, eine Frau, die sich als selbst verwirklicht inszeniert. Tenderness spricht offen über ihren üppigen Lebensstil, der von Männern finanziert wird, mit denen sie sexuell liiert ist. Linda Rae lernt, dass sie sich von ihrer Opferrolle befreien kann, indem sie ihre Schönheit, ihre Sexualität und Manipulation dafür einsetzt, zu bekommen, was sie will.
5. Sie wollen mein Baby
Mit großen Hoffnungen auf Liebe, Ehe und ein Leben »hinter dem weißen Gartenzaun« sucht Linda Rae eine Beziehung zu einem Mann. Stattdessen wird sie eine Teenager-Mutter, die sich weigert, ihr Baby dessen Vater zu überlassen (einem verheirateten Mann, der alt genug ist, um ihr Vater zu sein).
6. Baby, schlaf nicht
Als Linda Raes Großmutter versucht, das Baby zu entführen, endet dies in körperlicher Gewalt und Verlassenheit.
7. Ein neuer Mann (moving up)
Linda Rae lernt einen neuen Mann namens Junior kennen, von dem sie glaubt, dass er ihr Liebe, eine Ehe und das Leben in einem Haus mit weißem Gartenzaun bieten wird. Sie zieht mit ihm vom Süden der USA in den Norden.
8. Junior
Der neue Mann Junior erweist sich als eifersüchtig, kontrollierend und misshandelt Linda Rae körperlich.
9. Heavy Junior
Heavy Junior und Linda Rae entwickeln eine Drogensucht, die für ihren Sohn Anthony tragisch endet.
10. Warten
Linda Rae gerät aufgrund ihrer Drogenabhängigkeit und psychischen Instabilität immer tiefer in eine Abwärtsspirale, die schließlich zu ihrer Verhaftung führt.
11. Patty Cake (Klatschspiel)
Linda Rae wird freigesprochen, versinkt aber immer tiefer in ihrer Drogenabhängigkeit.
12. Noch eine Chance
Linda Raes zufällig im Krankenhaus festgestellte Schwangerschaft lässt Hoffnung in ihr aufkeimen. Sie wittert ihre Chance auf Wiedergutmachung und schwört sich von nun an, die Dinge anders zu machen.
13. Hot Comb
Linda Rae zieht nach New York City und lernt einen weiteren Mann kennen – Hot Comb, einen Zuhälter und Straßen-Entrepreneur. Schnell erlangt sie durch ihn den Anschein ihres vermeintlichen Traums vom weißen Gartenzaun – Ehe, Kinder, finanzielle Sicherheit. Wieder sind Drogen, Sex und körperliche Gewalt Teil dieser Realität.
14. Mit leeren Händen
Heimlich tritt Linda Rae einem Karate-Dojo bei und findet Unterstützung bei ihrem Sensei (Lehrer), Chen. Sie merkt, dass sie ein Talent für Karate hat und dass es ihr nicht nur Selbstverteidigungs-Skills an die Hand gibt, sondern auch hilft, eine innere Kraft in sich zu erschließen.
15. Henry Earl
Linda Rae verlässt Hot Comb und wird selbstständig. Sie zieht nach Kalifornien, lässt aber weder ihre Drogensucht noch den Wunsch nach dem weißen Gartenzaun hinter sich. Sie heiratet Henry Earl aber entscheidet sich dafür, ein Doppelleben zwischen dem weißen Gartenzaun und Drogen, Sexarbeit und Streetlife zu führen.
16. Tamika
Der letzte Tag des Streetlife und Untergang von Linda Rae.
17. Dämmerung
Linda Rae erhält ein Ultimatum: entweder 30 Tage in eine Drogenentzugsklinik oder ins Gefängnis. Sie entscheidet sich für die Klinik, und das ist der Anfang vom Ende.
Akua Naru und Gail A. Burton über die Entstehung und den kulturellen Kontext des Stücks
Ins Deutsche übersetzt von Anta Helena Recke
Zur Genese des Stücks
longing to tell – a blues opera ist die synergetische Zusammenarbeit zwischen denTexten und der Stimme von Akua Naru und der musikalischen Komposition vonTyshawn Sorey. Das Stück basiert auf mündlichen Überlieferungen in Form von Interviews, die die Hip-Hop-Wissenschaftlerin Tricia Rose in ihrem Buch Longing to Tell – Black Women Talk About Sexuality And Intimacy von 2003 versammelt hat. Für Naru fällt longing to tell: a blues opera in den Bereich von Philosoph Cornel Wests Definition des Blues. In A Lesson from the Blues beschreibt ihn Cornel West als »lyrisch ausgedrücktes Katastrophen-Narrativ, das der Katastrophe nicht das letzte Wort überlässt«. In diesem Sinne versteht sich die Performance als ein Werk, das die Innerlichkeit, Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit schwarzer US-amerikanischer Frauen im Angesicht von Misere und Unheil ergründet. Die Blues-Oper salbt die Stimme der:des Truth-Teller:in. Die Wahrheit wird durch ein multipliziertes Selbst erzählt – den Griot als Erzähle:rin und Bewahrer:in mündlicher Geschichte, den:die Heiler:in, das verlassene oder ungeschützte Kind, die trauernde Mutter, die:den verlassene:n Liebhaber:in. Hier verschmelzen Blues-Sängerin, Dichterin und Moderatorin, um die Suche der Protagonistin durch arienhafte Gesänge, Vokalperkussion, Spoken-Word-Poesie und Rap zum Leben zu erwecken.
longing to tell ist ein neues Werk, das sich in Entwicklung befindet.
2024 und 2025 war Akua Naru Artist-in-Residence am Institut für Africana Studies der Brown University. Akua bedankt sich ganz besonders bei Professorin Tricia Rose, Dekanin der Fakultät und Autorin von Longing to Tell, in dem die mündlichen Überlieferungen von u.a. Linda Rae dokumentiert wurden. Darüber hinaus soll hier folgenden Personen für die Mitarbeit an der Skriptentwicklung besonderer Dank ausgesprochen werden: Lisa Biggs, Assistenzprofessorin für Kunst und Africana Studies, Gail A. Burton, Dramatikerin und Dramaturgin, Gregory Fritsch, Dramaturg, und ZZ Packer, Developmental Editor.
Soziokulturelle Kontextualisierung
Die Stellung schwarzer Frauen in den Vereinigten Staaten, 1980er bis 2000er Jahre
Im Jahr 1982, dem ersten Jahr der Reagan-Regierung, sank das reale Durchschnittseinkommen aller schwarzen Familien um 5,2 Prozent. Die Zahl der US-Amerikaner:innen, die unterhalb der von der Bundesregierung festgelegten Armutsgrenze lebten, stieg innerhalb eines Jahres um über zwei Millionen. Der Kongress kürzte die Bundeshilfsprogramme um 20 Prozent und strich die Bundeshilfen für Bundesstaaten und Kommunen.
In einigen Innenstädten waren in den 1990er Jahren zwischen 30 und 43 Prozent der gesamten erwachsenen Bevölkerung eines Stadtviertels nicht mehr erwerbstätig. Millionen überlebten durch informelle Ökonomien und erzielten ein Existenzminimum durch so unterschiedliche Tätigkeiten wie Haare-Flechten, Kinderbetreuung, Flaschensammeln, Catering, Autoreparatur, Umzüge, Herstellung und Verkauf von Kunsthandwerk. Für viele, die einst in Gewerkschaften organisierte Arbeitsplätze auf dem Sektor für manuelle Arbeit hatten, gehörten Niedriglohnjobs im Dienstleistungsbereich zu den wenigen Alternativen.
Gerade als es so aussah, als könne es in den Innenstädten Amerikas nicht mehr schlimmer kommen, begann der Zustrom großer Mengen von Crack in die städtischen Gebiete des Landes, initiiert von nicaraguanischen Drogenbaronen, die mutmaßlich von der CIA und der DEA finanziert wurden. Diese Händler lieferten und tauschten Drogen und Waffen mit den Banden in Los Angeles. Kokainhändler nutzten arme nicht-weiße Gemeinden, um ihre Produkte zu transportieren, denn als sich die Menschen dort gegenseitig umbrachten, schaute niemand hin und niemand kümmerte sich darum. Da die Städte des Landes als Drogenzentren fungierten, begann die Reagan-Regierung den »War on Drugs«, begleitet von einer Null-Toleranz-Politik und verschärften Strafmaßnahmen, was zu einem deutlichen Anstieg der Zahl der inhaftierten Personen in den Vereinigten Staaten führte. Bald wurden Schwarze 13,4-mal häufiger inhaftiert als Weiße und fütterten damit den sogenannten »prison-industrial-complex«.
Spezifische Auswirkungen auf schwarze Frauen
Zwischen 1986 und den frühen 2000er Jahren stieg die Zahl der inhaftierten Frauen in den Vereinigten Staaten um 400 Prozent und die Zahl der inhaftierten nicht-weißen Frauen um 800 Prozent. Im Jahr 2014 waren fast ein Viertel der Frauen in staatlichen Gefängnissen wegen Drogendelikten inhaftiert, verglichen mit nur 15,1 Prozent der Männer. Im ganzen Land erreichte die Gesamtzahl der Gefangenen 1983 650.000, 1990 eine Million und 2001 zwei Millionen. Die Hälfte dieser Gefangenen waren Afroamerikaner:innen. Die sozioökonomischen und politischen Folgen der Masseninhaftierung für die Schwarze Gemeinschaft waren tiefgreifend. Hunderttausende Haushalte wurden zerstört, Tausende Kinder von ihren Eltern getrennt und in Pflegefamilien großgezogen. In zehn Bundesstaaten verlieren verurteilte Straftäter ihr Wahlrecht auf Lebenszeit, sodass bis zum Jahr 2000 über 1,4 Millionen Afroamerikaner:innen dauerhaft entrechtet waren.
Obwohl schwarze Männer unter allen ethnischen Gruppen von Männern und Frauen die höchste Inhaftierungsrate aufweisen, sind schwarze Frauen und Mädchen die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe in US-Gefängnissen. Viele schwarze Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt geworden sind, werden durch Verhaftung, Inhaftierung und Einweisung in Jugendstrafanstalten kriminalisiert. Laut der American Civil Liberties Union (ACLU) haben fast 60 Prozent der weiblichen Staatsgefangenen im ganzen Land und bis zu 94 Prozent bestimmter weiblicher Gefängnispopulationen körperliche oder sexuelle Misshandlung erlebt. Untersuchungen zeigen, dass Gesetze zur obligatorischen Verhaftung und eine verhaftungsfreundliche Politik zur Kriminalisierung von Überlebenden häuslicher Gewalt geführt haben. Polizeibeamte unterscheiden in vielen Fällen nicht genau zwischen aggressivem und defensivem Verhalten, was dazu führt, dass häufig ebenfalls Frauen verhaftet werden, die ihre Kinder und sich selbst gegen misshandelnde Partner verteidigen.
Die Inhaftierung hat langfristige Auswirkungen auf das Wohlergehen schwarzer Frauen sowie auf das ihrer Familien und Gemeinschaften. Zusätzlich zum strukturellen Rassismus und Sexismus, denen schwarze Frauen ausgesetzt sind, unterliegen ehemals inhaftierte schwarze Frauen politischen Maßnahmen, die ihre wirtschaftliche Stabilität und politische Teilhabe gefährden. Staatliche und bundesstaatliche Gesetze können ehemals inhaftierte Personen auch daran hindern, Studierendenkredite zu erhalten, Zugang zu Wohnraum zu bekommen, zu wählen und das Sorgerecht für ihre Kinder zu behalten. Darüber hinaus zeigen Forschungsergebnisse, dass eine Inhaftierung negative Auswirkungen auf die Gesundheit ehemals inhaftierter Personen sowie auf die ihrer Familien hat. Viele Frauen und Mädchen berichten, dass ihre körperlichen und psychischen Gesundheitsbedürfnisse während der Haft nicht erfüllt wurden, was langfristige negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden hat. Eine Umfrage ergab Hinweise darauf, dass Familienangehörige von inhaftierten Personen negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit erlebten, die sie auf die Inhaftierung zurückführten, darunter Depressionen, Angstzustände und chronischer Stress.
Biographien
Akua Naru
Akua Naru ist afroamerikanische Dichterin, Produzentin, Hip-Hop-Künstlerin, Aktivistin, Theatermacherin und Professorin. Musikalisch bewegt sie sich zwischen Hip-Hop, Spoken Word, Soul und Jazz. Ihr aktuelles Album All About Love: new visions (2024) ist von bell hooks inspiriert. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem MIDEM Artist Accelerator Award (2015) und dem Golden Gate Award (2017). Naru arbeitete mit Künstler:innen wie Questlove, Angélique Kidjo und Christian Scott sowie mit Wissenschaftler:innen wie Tricia Rose und Cornel West zusammen. Sie gründete The Keeper, das erste Archiv für das Schaffen von Frauen im Hip-Hop, verankert an der Brown University. Sie war Fellow an der Harvard, der Brown, der Yale und der Fordham University und 2024 Inaugural Fellow an der Georgia State University. Ihr künstlerisches und wissenschaftliches Schaffen ist in der Black Radical Tradition und im schwarzen Feminismus verwurzelt.
Akua Naru war bei uns zuletzt im Juni 2017 zu Gast.
Tyshawn Sorey
Tyshawn Sorey ist Komponist, Multiinstrumentalist und Professor für Komposition. Er erhielt 2024 den Pulitzer-Preis für Adagio (for Wadada Leo Smith), war 2017 MacArthur Fellow und wurde mit zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet. Sorey trat weltweit mit eigenen Ensembles auf und arbeitete u.a. mit John Zorn, Bill Frisell, Vijay Iyer, Jason Moran und Roscoe Mitchell. Er komponierte u.a. für das International Contemporary Ensemble, Roomful of Teeth und Solist:innen wie Julia Bullock oder Davóne Tines. Seine Werke wurden in der Walt Disney Concert Hall, beim Lucerne Festival und den Donaueschinger Musiktagen aufgeführt. Er präsentierte 2023 mit Yarn/Wire das Projekt Be Holding und tourt derzeit mit seinem Trio sowie der Gruppe Sandbox Percussion. Sorey lehrt an der University of Pennsylvania und engagiert sich für die Erweiterung schwarzer und afrodiasporischer Perspektiven in der Musik.
Tyshawn Sorey war bei uns zuletzt im Mai 2012 im Rahmen des Festivals ACHT BRÜCKEN zu erleben.
Anta Helena Recke
Anta Helena Recke arbeitet als Regisseurin, Dramaturgin, Konzept-Künstlerin und Autorin von diskursiven sowie fiktionalen Texten. Recke studierte szenische Künste in Hildesheim, war Regieassistentin an den Münchner Kammerspielen und wurde mit ihren Arbeiten Mittelreich (2018) und Die Kränkungen der Menschheit (2020) zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Sie ist Mitbegründerin des Deutschen und Österreichischen Museums für Schwarze Unterhaltung und Black Music und arbeitet als Produktionsdramaturgin regelmäßig mit Künstler:innen wie u.a. Jeremy Nedd und Joana Tischkau zusammen. Sowohl als Teil des Künstlerinnen-Trios Recke/Lehmann/Froelicher als auch solo inszeniert sie an verschiedenen Theatern in Europa. Sie ist Stipendiatin des Berliner Programms Künstlerische Forschung 2024/25.
Anta Helena Recke ist nun erstmalig für die Dramaturgie und szenische Einrichtung einer Aufführung in der Kölner Philharmonie verantwortlich.
Ensemble Resonanz
Das Ensemble Resonanz zählt zu den weltweit führenden Kammerorchestern. Seine Programme setzen alte und neue Musik in lebendige Zusammenhänge. Das demokratisch organisierte Streichorchester arbeitet ohne feste:n Dirigent:in und kooperiert mit Künstler:innen wie Patricia Kopatchinskaja, Tabea Zimmermann, Jean-Guihen Queyras, Annette Kurz und Riccardo Minasi. Als Residenzensemble der Elbphilharmonie gestaltet es die Programmatik des Konzerthauses entscheidend mit. Mit dem resonanzraum auf St. Pauli betreibt es einen eigenen Konzert-, Probe- und Clubraum, wo u.a. mit der Reihe »urban string« neue Maßstäbe gesetzt werden – für ein vielfältiges Publikum und eine zeitgenössische Präsentation klassischer Musik. Die Musiker:innen touren von Wien bis Tokio weltweit.
Das Ensemble Resonanz war bei uns zuletzt im Februar dieses Jahres zu hören.
Vorschau
Hinweise
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Das digitale Programmheft ist schon vier Tage vor dem Konzert kostenlos verfügbar und bietet Zusatzinformationen und multimediale Inhalte.
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Redaktion
- Kulturpartner der Kölner Philharmonie

Andreas Günther, Sebastian Loelgen (verantwortlich)



