Auf dem Weg zur Romantik

Beethoven | Schubert
»Als Klaviertrio sind wir gesegnet, dass wir so viel Beethoven spielen können«, so Wu Qian, Pianist des Sitkovetsky Trios. Ihre Gesamteinspielung aller Klaviertrios gilt als neue Referenzeinspielung, die mit »traumwandlerische Sicherheit zu maximalem Ausdruck« gelangt.
In Beethovens Musik entfaltet das Trio die ganze Bandbreite seines Könnens. Auch im Tripelkonzert zeigen sie diese besondere Qualität: Hier verbindet sich die Intimität des Kammermusizierens mit dem Glanz des Orchesters zu einem spannungsvollen Ganzen.
Mit der »Coriolan« Ouvertüre schuf Beethoven eine Gattung, die, auch ohne Kenntnis der inhaltlichen Vorlage, als musikalische Drama allein durch die Musik verstanden wird. Diese Genialität beeindruckte den jungen Franz Schubert – doch seine fünfte Sinfonie trotzt noch dem großen Vorbild und zeigt die Experimentierfreude und den Esprit eines jungen aufstrebenden Komponisten. »Wahrlich, in dem Schubert wohnt ein göttlicher Funke« soll Beethoven später den jungen Kollegen gerühmt haben.
Über diese Veranstaltung
Programm
- Ouvertüre c-Moll zu Heinrich Joseph von Collins Trauerspiel »Coriolan« op. 62für Orchester
- Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56(»Tripelkonzert«)
- - Pause -
- Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485
Mitwirkende
- Alexander SitkovetskyVioline
- Isang EndersVioloncello
- Wu QianKlavier
- Roc FargasDirigent
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Teil der Aboreihe
Infos zum Besuch
50667 Köln