Auf neuen Wegen

Werke von Rachmaninow und Prokofjew
Britisches Understatement ist eine echte Tugend. Aber es kann zuweilen auch leicht groteske Züge annehmen: Eigentlich sei er ja gar nicht so begabt, behauptete Benjamin Grosvenor vor einigen Jahren. Seine grandiose Karriere, die er bereits als Jugendlicher begann und die ihn inzwischen zu einem der weltweit gefragtesten Pianisten gemacht hat, erzählt allerdings eine andere Geschichte. Immer wieder hebt die internationale Presse seine fulminanten technischen Fähigkeiten in Kombination mit Klangsinn und dem Mut zu poetischer Versenkung hervor. Genau die richtige Mischung also für Sergej Rachmaninows 2. Klavierkonzert, diesem bravourösen Paradestück zwischen waghalsiger Tasten-Akrobatik und stiller Innenschau.
Wo Rachmaninow zum Freiflug der großen Gefühle ansetzt, da verharrt Sergej Prokofjew im ernsten Rückblick. Seine dunkel timbrierte 6. Sinfonie ist eine Reflexion über die Schrecken des Zweiten Weltkriegs, ein Meisterwerk voller Schmerz und Wehmut.
Der dänische Dirigent Thomas Søndergård, Chefdirigent des Minnesota Orchestra und des Royal Scottish National Orchestra, öffnet die Tore zu einer tief berührenden Welt der Melancholie.
Über diese Veranstaltung
Programm
- Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
- - Pause -
- Sinfonie Nr. 6 es-Moll op. 111
- Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18
- - Pause -
- Sinfonie Nr. 6 es-Moll op. 111
Mitwirkende
- Benjamin GrosvenorKlavier
- Thomas SøndergårdDirigent
Infos zum Besuch
50667 Köln