Benjamin Grosvenor

Fokussiert und frei von Allüren: Benjamin Grosvenor und die Kunst des Fantastischen.
Rekorde, Exzentrik, Spektakel? All das interessiert Benjamin Grosvenor glücklicherweise nicht. Wenn er am Klavier Platz nimmt, legt er den Wert auf andere Aspekte: Farben, Emotionen, Struktur – genau die Dinge, die großes Klavierspiel auszeichnen.
2011 durfte er als jüngster Pianist der Geschichte die legendären Londoner »Proms« eröffnen. Seither hat Benjamin Grosvenor von seiner britischen Heimat aus die Klavierwelt im Eiltempo erobert. Doch Allüren sind ihm fremd, bis heute. Den Begriff vom Wunderkind lächelt er milde weg. Grosvenor lässt lieber die Musik sprechen. Sein umsichtig ausgesuchtes Repertoire zeugt von großer stilistischer Breite. In seinem Klavierabend spürt er dem Motiv des Fantastischen nach: mit Schumann, Skrjabin und Ravel.
Über diese Veranstaltung
Programm
- Blumenstück Des-Dur op. 19für Klavier
- Fantasie C-Dur op. 17für Klavier
- - Pause -
- Sonate für Klavier Nr. 2 gis-Moll op. 19(»Sonate-fantaisie«)
- Gaspard de la nuitfür Klavier
Mitwirkende
- Benjamin GrosvenorKlavier
Beatrice Rana kann das geplante Konzert leider nicht wie vorgesehen spielen. Auf ärztlichen Rat ist sie derzeit nicht reisefähig.
Wir freuen uns, dass kurzfristig der für seine Ausdruckskraft und sein elektrisierendes Spiel bekannte Benjamin Grosvenor das Konzert übernehmen wird. Er präsentiert ein Programm mit Werken von Robert Schumann, Alexander Skrjabin und Maurice Ravel.
Infos zum Besuch
19:00, Kölner Philharmonie, Empore
50667 Köln