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Aufgrund der neuen Verordnungen des Landes NRW und der Stadt Köln ist es zurzeit nicht möglich, Kartenkontingente in den Verkauf zu geben. Daher sind im Moment keine Kartenkäufe für die Konzerte bis zum 31.12. möglich. Wir bitten um Verständnis.

Ensemble Musikfabrik ©Katharina Dubno

Mittwoch 21.10.2020, 20:00 

Chaya Czernowin: The Fabrication of Light

Nachholtermin für das am 07.05.2020 ausgefallene Konzert mit geändertem Programm

Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit!

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  • 30,- | ermäßigt: 15,-

zzgl. Vorverkaufsgebühren

Restkarten ab Mi., 21.10.2020 10:00 Uhr ausschließlich bei KölnMusik Ticket am Roncalliplatz (10:00 - 20:00 Uhr)

Info für Karteninhaber

Aufgrund der aktuellen Verfügung der Stadt Köln und der Beschlüsse der Landesregierung NRW gilt eine verringerte Platzkapazität (250 Zuschauer pro Konzert) sowie erweiterte Abstandsregeln für den Konzertbetrieb in der Kölner Philharmonie. Wegen dieser Abstandsregelungen müssen die vor dem 21.10.2020 gekauften Karten in neue Platzkarten getauscht werden. Der Tausch erfolgt am Konzertabend ab 19:15 Uhr an den Einlassschaltern direkt am Eingang der Kölner Philharmonie.

Veranstaltungsinfo

Namenlose Farben gibt es unzählige: ein astronomisch großes Kaleidoskop von Lichtbrechungen in und zwischen rot, blau und gelb. Ungesehene Farben hörbar machen, ein imposantes Prisma neuer Klänge erzeugen – das ist eine der Ideen Chaya Czernowins. Doch auch das Beklagen und die Überwindung der uns umgebenden konkreten, sozialen, metaphorischen sowie individuellen Dunkelheit thematisiert die israelische Komponistin in ihrem neuen Werk »The Fabrication of Light«. Überwindung von Grenzen, nicht nur in musikalischer Hinsicht, sondern auch in Bezug auf die persönliche Intimität, fordert das Werk von den Interpreten: Jedes Mitglied des Ensemble Musikfabrik muss in einen Papierbecher hinein über die eigene Kindheit sprechen. Eine mutige Reflexion, ein couragierter Sound. Von Mut handelt auch das Ensemblestück »Autarkes« der estnischen Komponistin Liisa Hirsch. Sensible, zeitvergessene, meditative Klangwogen wollen aus ihrer Kraft heraus Selbstvertrauen und Eintracht schenken. »Die Welt hat ihre Unschuld verloren und ohne Unschuld schafft und genießt man kein Kunstwerk. Die Losung unserer Tage ist Kritik…«. So ein Eintrag Franz Grillparzers in den Konversationsheften des tauben Beethoven, der gut 200 Jahre später ein zentraler Impuls für den jordanisch-deutschen Komponisten Saed Haddad und sein Klaviersolostück »Critiques & Ironies« wird.


Nachholtermin für Donnerstag, 07.05.2020, 20 Uhr

Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit. 

Sollten Sie den Nachholtermin nicht besuchen können, so ist eine Kartenrückgabe mit Erstattung des Kartenpreises möglich. Hierzu wenden Sie sich bitte innerhalb von zwei Monaten an die jeweilige Vorverkaufsstelle, bei der Sie Ihre Karten erworben haben, und legen diese vor.

(Stand 21.10.2020)

Das Konzert wird vom WDR für den Hörfunk aufgezeichnet. Der Sendetermin wird später bekannt gegeben.


Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

keine Pause | Ende gegen 21:50

Mitwirkende

Programm

Liisa Hirsch
Autarkes
für 10 Musiker
Kompositionsauftrag von Festival AFEKT
Uraufführung

Saed Haddad
Critiques & Ironies
Acht kurze Stücke für Klavier
Kompositionsauftrag der Kölner Philharmonie (KölnMusik) für das »non bthvn projekt« 2020
Uraufführung

Chaya Czernowin
The Fabrication of Light
für Ensemble . Herstellung der Samples von Marie Caroll
Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln und Ensemble Musikfabrik
Uraufführung


Veranstalter
Acht Brücken

Abonnements und Angebote

Kölner Philharmonie