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29.01.2012 Sonntag 16:00 Uhr
Vergangene Veranstaltung
Kremerata Baltica, G. Kremer: Bach, Beethoven, Silvestrov, Tickmayer, Weinberg
Kölner Philharmonie

Sonntags um vier 3

Kremerata Baltica
Gidon Kremer Violine und Leitung

Hommage à Glenn Gould

Mieczysław Weinberg
Concertino für Violine und Streichorchester op. 42 (1948)
Deutsche Erstaufführung

Valentin Silvestrov
Dedication to J.S.B
für Violine und Vibraphon

Johann Sebastian Bach / Alexander Raskatov
Präludium und Fuge d-Moll aus dem "Wohltemperierten Klavier" (2009)
Transkription für Streichorchester

Johann Sebastian Bach / Leonid Desyatnikov
Sarabande aus der Partita für Klavier e-Moll BWV 830
Transkription für Solovioline, zwei Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli

Stevan Kovacs Tickmayer
After Gould – Goldberg Variations with Schönberg in Background (2010)
für Violine und Streichorchester

Johann Sebastian Bach / Victor Kissine
Aria aus den "Goldberg-Variationen" BWV 988
Transkription für Solovioline, Streichorchester und CD mit Verstärkung

Pause

Ludwig van Beethoven / Gidon Kremer / Victor Kissine
Streichquartett cis-Moll op. 131 (1826)
Bearbeitung für Streichorchester

Zugabe:
Fritz Kreisler
Liebesleid
Altwiener Tanzweise für Violine und Klavier

Bearbeitung für Solovioline und Streicher

Zeitgenössische Komponisten schlagen die Brücke von Johann Sebastian Bach zu Glenn Gould, indem sie kleinere Stücke von Bach aus dem Repertoire von Glenn Gould für Kammerensembles instrumentieren. „The Art of instrumentation", die Gidon Kremer selbst mit „Kunst der Bearbeitung“ in Anlehnung an die ewige „Kunst der Fuge“ beschreibt. Herausgekommen ist dabei ein Beitrag zu unserer Zeit, ein Blick in die Zukunft und eine Partitur, die in das Reich von Johann Sebastian Bach hineinreicht, gleichzeitig aber einen der größten modernen Interpreten würdigt, dessen Handschrift mit keiner anderen zu verwechseln ist. Dazu gesellt sich ein Werk des polnischen Komponisten Mieczysław Weinberg. Nicht zuletzt desse Oper "Die Passagierin" sorgte 2010 bei den Bregenzer Festspielen für Begeisterungsstürme.

Pause gegen 16:50 | Ende gegen 17:50


Gidon Kremer (© Klaus Rudolph)
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