Ludwig van Beethovens kleines Hörrohr, gefertigt von Johann Nepomuk Maelzel, 1813 ©Beethoven-Haus Bonn

Beethoven unerhört

Als Beethoven noch nicht einmal 30 Jahre alt war, zeigten sich erste Anzeichen eines Gehörleidens, das schließlich zu vollständiger Taubheit des Komponisten führte. Um mit seiner Umwelt dennoch im Gespräch bleiben zu können, legte er die so genannten Konversationshefte an, von denen er über die Jahre bis zu 400 angehäuft haben soll. Diese Hefte beinhalten maßgeblich die Reaktionen seiner Umwelt auf das, was er sagte. Diese Texte bilden die Basis der Auseinandersetzung zahlreicher Komponisten wie zum Beispiel Jörg Widmann, Blai Soler, Anthony Cheung, Vito Žuraj und Johannes Maria Staud mit Beethoven in den Werken, die sie anlässlich des Beethovenjahres im Auftrag der KölnMusik im Rahmen dieses Non-Beethoven-Projekts komponiert haben. Diese Konzerte finden im Rahmen von BTHVN 2020 statt. Das Beethoven-Jubiläum wird ermöglicht durch Fördermittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, des Rhein-Sieg-Kreises und der Bundesstadt Bonn.

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