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Rei Nakamura ©Anja Limbrunner (Foto), Peter Maly (Konzept)

John Cage: Etudes Australes

Friday 01.05.2020, 12:00

(Maifeiertag)

plus advance booking fees

Eintritt frei!

Wohl keinem Komponisten kommt man mit metaphorischen Analogien zur Astrophysik näher als diesem John Cage. Sein Werk umfasst das gesamte Klanguniversum, vom Kleinsten zum Größten, vom akustischen Vakuum in »4:33«, wo er noch im kompositorisch leeren Raum spontane Klangfluktuationen feststellt, bis an die Grenzen der Zeit in seinem Orgelwerk »ORGAN²/ASLSP«, das gerade in Halberstadt in einer Aufführung von 639-jähriger Dauer zu hören ist.
Cages »Etudes Australes« dringen weit in den Raum vor, bis in die Tiefen des Universums, und das auf denkbar sinnfällige und verblüffend unmittelbare Weise. Die Partitur basiert auf Karten aus einem Sternenatlas. Die Positionen der Himmelskörper bestimmen das Notenbild. Musikalisch bleiben die einzelnen Stimmen ohne rhythmischen, melodischen oder harmonischen Bezug. Eine außergewöhnliche Herausforderung für den Hörer, aber weit mehr noch für die junge Pianistin Rei Nakamura, von der eine vollkommene Unabhängigkeit in der Bewegung beider Hände verlangt wird.


keine Pause | Ende gegen 13:00


ACHT BRÜCKEN Lunch wird ermöglicht durch die OTTO FUCHS KG und die Schüco International KG.

Artists

Rei Nakamura Klavier

Programme

John Cage
Etudes Australes (1974–75)
für Klavier

Auswahl


Promoter
ACHT BRÜCKEN

Supporting programme

Die Kunst des Augenblicks
11:00 Uhr, Konzertsaal

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Kölner Philharmonie