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Marlis Petersen ©Yiorgos Mavropoulos

Das Lied-Abonnement wirft unter anderem einen ausgiebigen Blick auf die Ästhetik des Liedes. Musik ist eine universelle Sprache, die zwar grundsätzlich völlig ohne Worte auskommt, wenn es darum geht, Gefühle zu vermitteln. Doch wenn sie auf Poesie trifft, potenziert sich der emotionale Ausdruck unter Umständen noch einmal und man kann genüsslich in der Kombination von Wort und Klang schwelgen. Eine illustre Runde hochkarätiger Künstler nähert sich dem Phänomen Lied aus unterschiedlichen und zum Teil ganz besonderen Blickwinkeln.

Julian Prégardien hat es längst geschafft, dass er unwillkürlich vor dem geistigen Auge erscheint, wenn man sich mit dem Sujet Lied befasst. Der Tenor singt sich mit einem außergewöhnlichen Schumann-Programm erneut in die Herzen des Kölner Publikums. In der »Nacht der Dichterliebe« steht er nicht alleine neben dem Flügel auf der Bühne, sondern hat neben der französischen Sopranistin Sandrine Piau und dem Pianisten und Schumann-Visionär Eric Le Sage auch den Schweizer Pianisten und Komponisten Mathias Rüegg und die österreichische Sängerin Lia Pale eingeladen, um gemeinsam die facettenreiche und tiefgründige Schönheit der Schumann-Lieder und Duette zu entfalten – mal ganz klassisch romantisch, aber auch unwiderstehlich luftig und jazzig. Robert Schumanns berühmter Zyklus Dichterliebe op. 48 ist das zentrale Werk, in dem der Konzertabend mündet.


Einen Liederabend der etwas anderen Art präsentieren auch der österreichische Bassbariton Florian Boesch, der in Begleitung der Musicbanda Franui und des Videokünstlers Jonas Dahlberg auftritt und mit »ALLES WIEDER GUT« an seine grandiosen persönlichen Neudeutungen der Lieder von Schubert, Schumann, Brahms und Mahler anknüpft. Während Florian Boesch frei nach Franz Schubert, Gustav Mahler, Johannes Brahms, Robert Schumann und Henry Purcell von Leben, Lieben und Leiden singt, kreiert das Tiroler Ensemble Franui im Rund der Philharmonie mit Hackbrett, Harfe, Zither, Kontrabass, Violine und verschiedenen Blasinstrumenten eine einzigartige Atmosphäre und der bekannte schwedische Künstler Jonas Dahlberg schafft für die Begegnung der Musiker einen ganz neuen Raum: ein Schlafzimmer in Schwarzweiß nämlich.

Der Bariton Georg Nigl und die Schauspielerin Martina Gedeck loten gemeinsam mit der Pianistin Elena Bashkirova am Klavier mit Liedern und Couplets das Spannungsfeld von Franz Schubert bis Hanns Eisler und von Goethe bis Brecht aus. »Sag mir, wo die Blumen sind …« ist der Liederabend übertitelt, der wie ein Kaleidoskop die vielen Facetten des Lebens beleuchtet. Geistreich und witzig, aber mitunter auch ganz ernsthaft, melancholisch und romantisch, zünden Georg Nigl und Martina Gedeck auf der Bühne ein künstlerisches Feuerwerk nach dem anderen und verzücken mit sprachlicher Finesse und musikalischer Ausdruckskraft.

Der Frühling bringt 2021 einen der renommiertesten Klavierbegleiter dieser Tage gleich zwei Mal hintereinander auf die Bühne der Kölner Philharmonie. Im März 2021 tritt Jonathan Ware mit dem gefeierten Countertenor Bejun Mehta in Erscheinung, an dessen Seite der amerikanische Pianist mit Kompositionen von Mozart, Haydn, Beethoven, Britten und Mahler einen weiten klanglichen Bogen durch die Geschichte von Lied, Kantate und Arie spannt. Im Wonnemonat Mai kann man Jonathan Ware erneut in der Philharmonie erleben. An diesem Abend begleitet er die junge französisch-dänische Sopranistin Elsa Dreisig, wenn sie Lieder aus verschiedenen europäischen Ländern singt und damit spanisches Feuer à la Enrique Granados, französischen Charme à la Claude Debussy und deutsche Romantik von Robert Schumann versprüht. Gespickt mit Broadway-Klängen von Kurt Weill und orientalischen Impressionen aus Ravels »Shéhérazade« offenbaren auch diese Werke den großen Zauber der Synergie von Musik und Wort und ziehen Geist, Herz und Ohren in den Bann.

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