Vijay Iyer und Craig Taborn ©ECM Records/Monica Jane Frisell

The Transitory Poems

Samstag 21.03.2020, 20:00

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Kennengelernt haben sich die beiden gleichaltrigen Pianisten Vijay Iyer und Craig Taborn 2002, als sie im Solistenensemble Note Factory des Saxofonisten und Instant-Composers Roscoe Mitchell den harmonischen Raum entwerfen und gestalten mussten. In diesen Jahren mit Mitchells Band lernten sie, was es bedeutet, Musik in »Realtime« zu spielen: wenn einerseits die kreative Persönlichkeit des Individuums vom Ensembleklang verschluckt wird, andererseits aber der kreative Ausdruck der jeweiligen Persönlichkeit das Kollektiv überhaupt einmalig klingen lässt. Echtzeit-Musik par excellence.

Diese Zeit mit dem Saxofonisten und Mitgründer des legendären Chicagoer Musikerkollektivs AACM bildet das Herzstück für ihre darauffolgende Zusammenarbeit als Duo. Dafür haben sich Iyer und Taborn ein außermusikalisches Programm überlegt, das als »The Transitory Poems« auf CD veröffentlicht worden ist. Mit ihren »vergänglichen Gedichten« huldigen die beiden Pianisten kreativen, historischen Künstlerpersönlichkeiten im Allgemeinen – also nicht nur Jazzmusikern wie Cecil Taylor oder Gerry Allen, sondern auch einem Maler und Bildhauer wie Jack Whitten. Ganz Improvisationsmusiker verflüchtigt sich dieser konkrete Anlass sofort, wenn sich Iyer und Taborn diesen Anlass durch ihren transformatorischen Übersetzungsprozess einverleiben, um im interagierenden Zusammenspiel auf zwei Flügeln aus dem Stegreif das Vokabular und die Grammatik einer idiosynkratischen Sprache zu entwickeln.



Mitwirkende


Veranstalter
KölnMusik

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