Kölner Philharmonie

Quatuor Arod ©Richard Dumas

Quatuor Arod: Attahir, Haydn, Zemlinsky

Sonntag 30.09.2018, 16:00

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„Voller Erfindung, Feuer, gutem Geschmack und neuen Effekten“, lobte ein Zeitgenosse die sechs von Joseph Haydn für den in Wien residierenden ungarischen Hofkanzler Erdődy komponierten Streichquartette. Der fast siebzigjährige Komponist wirke darin, als hätte er „zuvor noch nichts von seinem Feuer verschwendet“. Dem letzten dieser Quartette nimmt sich nun ein Ensemble an, das sich nach dem feurigen Pferd Arod aus Tolkiens Roman „Der Herr der Ringe“ benannt hat. Von der European Concert Hall Organisation (ECHO) wurden die vier jungen Streicher des Quatuor Arod nicht zuletzt wegen ihres leidenschaftlichen Spiels für die aktuellen „Rising Stars“ nominiert. In Köln präsentieren sie mit Alexander von Zemlinskys zweitem Streichquartett ein weiteres „feuriges“, wenn auch von großer Wehmut durchzogenes Meisterwerk. Für ihre mit der Auszeichnung der „Rising Stars“ verbundene Tournee wurde zudem bei Benjamin Attahir, einem gefeierten Newcomer der Komponistenszene, ein neues Stück in Auftrag gegeben.


Nominiert von Het Concertgebouw Amsterdam und BOZAR Brussels

Pause gegen 16:40 | Ende gegen 18:00


Mitwirkende

    Jordan Victoria Violine
    Alexandre Vu Violine
    Tanguy Parisot Viola
    Samy Rachid Violoncello

Programm

Joseph Haydn
Streichquartett Es-Dur op. 76,6 Hob. III:80 (1797)

Benjamin Attahir
Al Asr (2017)
für Streichquartett

Pause gegen 16:50

Alexander von Zemlinsky
Streichquartett Nr. 2 op. 15 (1913–15)


Veranstalter
KölnMusik

Begleitprogramm

Einführung in das Konzert durch Niklas Rudolph
15:00 Uhr, Empore

Familiensache
15:45 Uhr, Künstlerfoyer

Video

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