Leif Ove Andsnes ©Özgür Albayrak

L. Andsnes, Sächsische Staatskapelle Dresden, H. Blomstedt: Brahms, Weber

Sonntag 18.11.2018, 20:00

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Einen „weltweisen Charismatiker“ nannte der Berliner Tagesspiegel den Dirigenten Herbert Blomstedt, als dieser im vergangenen Jahr seinen 90. Geburtstag feierte. Dabei ist der Nestor der internationalen Dirigentenelite bis heute ein Feuergeist geblieben, der mit sparsamer Gestik musikalisch wahre Brände zu legen weiß. Für solches Feuer wie geschaffen ist das erste Klavierkonzert von Johannes Brahms. Als „junger Löwe“ verarbeitete dieser darin den Schock über Robert Schumanns Selbstmordversuch ebenso wie seine unerfüllte Liebe zu Clara Schumann. Den Solopart in diesem romantischen Meisterwerk übernimmt der für sein „klangprächtiges und völlig beherrschtes Klavierspiel“ (Süddeutsche Zeitung) gerühmte Norweger Leif Ove Andsnes. Herbert Blomstedt leitet dabei die Sächsische Staatskapelle Dresden, deren Ehrendirigent er ist. Mit Brahms’ vierzehn Jahre lang gereifter c-Moll-Sinfonie steht dann ein weiterer „Erstling“ auf dem Programm, den Clara Schumann als „wunderbar großartig, ganz überwältigend“ empfand.


Pause gegen 20:55 | Ende gegen 22:00


Programm

Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15 (1854–57)

Pause gegen 20:55

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 (1862–77)

Zugabe:
Carl Maria von Weber
Ouvertüre
aus: Oberon JV 306 (1825/26)


Veranstalter
KölnMusik

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Kölner Philharmonie