Kölner Philharmonie

Kammermusik international: Berlin

Dienstag 26.06.2018, 20:00

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Die Orchesterakademien der führenden Ensembles Europas stellen sich vor

„Herbert von Karajan hat viele fantastische Dinge für sein Orchester getan, aber für mich ist seine erstaunlichste und langlebigste Idee die Gründung einer Orchesterakademie“, sagt Simon Rattle über die Karajan-Akademie, die Karajan 1972 ins Leben rief. Zurzeit werden 34 Musikerinnen und Musiker aus 17 Nationen ausgebildet, die in ihrer zweijährigen Ausbildungszeit Einzelunterricht bei Musikerinnen und Musikern aus dem Orchester bekommen und regelmäßig bei Konzerten des Orchesters mitwirken. Ein wichtiger Teil ihrer Ausbildung besteht darin, gemeinsam Kammermusik zu machen und Kammerkonzerte zu geben. Viele ehemalige Stipendiaten spielen heute in Spitzenorchestern in der ganzen Welt – und fast ein Drittel der heutigen Berliner Philharmoniker rekrutiert sich aus ehemaligen Stipendiaten.

Zum Programm:

Dank der Vielfalt der Instrumente, die die Stipendiaten der Karajan-Akademie spielen, wird die Aufführung von kammermusikalischen Werken möglich, die wegen ihrer Exotik nur selten zu hören sind. Maurice Ravels Introduction et Allegro etwa, ein kleines Harfenkonzert mit Begleitung von Streichquartett, Flöte und Klarinette, gehört dazu. Dieses Kleinod schuf Ravel nach eigener Aussage in „einer Woche verbissener Arbeit und drei schlaflosen Nächten“. Kein Vierteljahrhundert später gelangte Kurt Weill mit seiner Dreigroschenoper zu Weltruhm und erhielt prompt einen Auftrag von den Berliner Stadtwerken: So entstand das Foxtrott-Lied „Berlin im Licht“ ein Loblied auf die Hauptstadt. Von Hanns Eisler ist vor allem sein Wirken in (Ost-) Berlin bekannt, seine Sätze für Nonett gehen auf Filmmusiken zurück, die Eisler, einst einer der begabtesten Schüler Schönbergs, in den USA schrieb. Beethovens Septett verbindet das unterhaltsame Element der Serenade mit der Form der Sonate und wurde von Schubert bewundert, der in Anlehnung daran sein eigenes Oktett schuf.


Pause gegen 20:55 | Ende gegen 22:00


Medienpartner: Kölnische Rundschau

Mitwirkende

    Zofia Neugebauer Flöte
    Daniel Kurz Klarinette
    Liana Leßmann Klarinette
    Javier Biosco Bas Fagott
    Cristiana Custódio Horn
    Lorenz Jansky Trompete
    Peter Fleckenstein Pauke, Schlagzeug
    Harry Bennetts Violine
    Ori Wissner-Levy Violine
    Alexa Farré-Brandkamp Violine
    Hye Jin Kim Violine
    Kei Tojo Viola
    Lev Loiko Viola
    Simon Eberle Violoncello
    Philipp Dose Kontrabass
    Andreas Ehelebe Kontrabass
    Marion Ravot Harfe

Programm

Kammermusik international: Berlin

Maurice Ravel
Introduction et Allegro (1905)
für Harfe, Streichquartett, Flöte und Klarinette

Kurt Weill
Drei Songs
Bearbeitung für gemischtes Kammerensemble

Hanns Eisler
Sätze für Nonett (1940/41)
für Flöte, Klarinette, Fagott, Trompete, Schlagwerk (mit Pauken), drei Violinen und Kontrabass

Pause

Ludwig van Beethoven
Septett für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass Es-Dur op. 20 (1799/1800)


Veranstalter
KölnMusik

Begleitprogramm

Einführung in das Konzert durch Sabine Weber
19:00 Uhr, Empore

Kölner Philharmonie