Igor Levit ©Robbie Lawrence

I. Levit: Bach, Beethoven, Busoni, Schumann

Montag 07.10.2019, 20:00

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»Die Welt, wie sie sein könnte«, schreibt der Pianist Igor Levit in einem Tweet, »wenn wir nur wollen würden. Erklärt in 136 Sekunden von Ludwig van Beethoven.« Dazu sieht man sein Spiel einer friedensingenden Passage aus Beethovens 30. Klaviersonate. Igor Levit, dieser Glücksfall von einem Künstler, bezieht Stellung. Zu Beethovens sehnsüchtiger, humanistischer, revolutionärer Haltung zeigt der gefeierte Klaviervirtuose eine besondere Affinität. Aus dessen Sonatenkosmos bringt er nun ein frühes Glanzstück und ein gewichtiges Werk der »Eroica«-Zeit zum Klingen. Der Virtuose positioniert sich als gesellschaftspolitischer und musikalischer Freigeist. Letzteres im Sinne des von ihm verehrten Ferruccio Busoni, dessen ergreifende Transkription von Bachs Violin-Chaconne er in Köln ebenso präsentiert wie dessen große Bach-Fantasia. Mitten drin: Die »Geistervariationen« von Robert Schumann, zu Papier gebracht kurz vor dessen Einweisung in die Nervenklinik. Ein Abschiedsbillett: wenige Zeilen, unendliche Tiefe.



Mitwirkende

Igor Levit Klavier

Programm

Johann Sebastian Bach / Ferruccio Busoni
Chaconne d-Moll BWV 1004 (1720)
Klavierbearbeitung des fünften Satzes aus der Partita Nr. 1 für Violine solo

Ferruccio Busoni
Fantasia nach J.  S.  Bach (1909)
für Klavier

Robert Schumann
Thema mit Variationen Es-Dur (1854)
für Klavier
"Geistervariationen"

Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier Nr. 6 F-Dur op. 10,2 (1796–98)

Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier Nr. 21 C-Dur op. 53 (1803–04)
"Waldsteinsonate", "L'Aurore"


Veranstalter
KölnMusik

Begleitprogramm

Einführung in das Konzert durch Christoph Vratz
19:00 Uhr, Empore

Video

Abonnements und Angebote

Kölner Philharmonie