Daniil Trifonov ©Dario Acosta

D. Trifonov: Beethoven, Prokofjew, Skrjabin

Sonntag 10.11.2019, 20:00

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Als Daniil Trifonov 2012 zum ersten Mal das Podium der Kölner Philharmonie betrat, galt der damals erst zwanzigjährige Tschaikowsky-Wettbewerb-Gewinner noch als Geheimtipp. Kurz darauf avancierte der Klaviervirtuose zum Weltstar. Noch immer tritt er zurückhaltend auf und nimmt die Beifallsstürme mit Bescheidenheit entgegen. Während des Spiels lotet er dafür mit kompromissloser Unbedingtheit die Extreme aus. In seinem Kölner Recital präsentiert der Ausnahmekünstler Ludwig van Beethovens späte As-Dur-Sonate. In Beethovens Welt schien Sergej Prokofjew mitunter Halt zu suchen, als er während der Kriegsjahre seine B-Dur-Sonate schrieb: klassizistisch anmutend, zerbrechlich zwischendurch – und schließlich doch ganz wild!


Pause gegen 20:55 | Ende gegen 22:00


Mitwirkende

Daniil Trifonov Klavier

Programm

Alexander Skrjabin
Étude cis-Moll op. 2,1 (1887)
aus: Trois Morceaux op. 2 (1886–89)

Alexander Skrjabin
Deux Poèmes op. 32 (1903)
für Klavier

Alexander Skrjabin
Huit Études op. 42 (1903)
für Klavier

Alexander Skrjabin
Étude dis-Moll op. 8,12. Patetico
aus: Douze Études op. 8 (1894/95)

Alexander Skrjabin
Sonate Nr. 9 op. 68 (1913)
für Klavier
"Schwarze Messe"

Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier Nr. 31 As-Dur op. 110 (1820–22)

Pause gegen 20:55

Sergej Prokofjew
Sonate für Klavier Nr. 8 B-Dur op. 84 (1939–44)


Veranstalter
KölnMusik

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Kölner Philharmonie