ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln
Unsuk Chin im Porträt I

Donnerstag 04.05.2017, 20:00

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»Meine Musik ist das Abbild meiner Träume«, sagt Unsuk Chin, und tatsächlich lässt sich in all ihren Kompositionen die fantastische Farbenpracht und fremdartige Logik von Träumen wiederfinden. Gemeinsame Merkmale verschiedener Stücke detaillierter zu benennen, fällt allerdings schwer. Manche schließen elektronische Manipulationen ein (»Allegro ma non troppo«), andere ein speziell präpariertes Klavier (»Doppelkonzert«); einige Werke wurden inspiriert durch Theatergenres wie die Pantomime (»cosmigimmicks«) oder das koreanische Straßentheater (»Gougalon«), viele auch durch die balinesische Gamelan-Musik (»Doppelkonzert«). Oft liegt die Vorstellung einer »imaginären Folklore« nicht fern: Musik, die neu und doch so trügerisch vertraut klingt, als käme sie aus einer Traumwelt – oder aus einer Heimat, die nur in unseren Köpfen existiert.


Pause gegen 20:45 | Ende gegen 21:45

Das Konzert im Radio: Mittwoch 17.05.2017, WDR 3 Konzert, 20:04

Zu diesem Konzert findet der Wettbewerb "Kritiker gesucht" statt. Informationen und Teilnahmebedingungen dazu unter achtbruecken.de/kritikergesucht.


Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes

Medienpartner k.west

Mitwirkende

Programm

Unsuk Chin
Allegro ma non troppo (1994/98)
Fassung für Schlagzeug solo und Tonband

Unsuk Chin
Gougalon (2009)
Szenen eines Straßentheaters für Ensemble

Pause

Unsuk Chin
cosmigimmicks (2011–12)
Musikalische Pantomime für sieben Instrumentalisten

Unsuk Chin
Doppelkonzert (2002)
für Klavier, Schlagzeug und Ensemble


Veranstalter
ACHT BRÜCKEN

Begleitprogramm

ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln
Einführung in das Konzert durch Stefan Fricke gemeinsam mit Unsuk Chin

19:00 Uhr, Empore

Kölner Philharmonie