FELIX ©KölnMusik/Dennhöfer

FELIX!

Originalklang in Köln

Der historischen Aufführungspraxis widmet die Kölner Philharmonie ab der Spielzeit 2019/2020 ein eigenes Festival. An einem verlängerten Wochenende im Spätsommer werden in der Kölner Philharmonie und an ausgewählten Orten in der Stadt herausragende Interpreten schlaglichtartig die Bandbreite dieser Musizierpraxis beleuchten.

Felix Mendelssohn Bartholdy führte im Jahr 1829, erstmals seit dem Tod von Johann Sebastian Bach knapp 80 Jahre vorher, dessen Matthäus-Passion auf – und legte damit gewissermaßen den Grundstein für die historische Aufführungspraxis. War Mendelssohn Bartholdys Motivation noch deutlich auf die Besinnung der „alten Musik“ konzentriert, so entwickelte sich über die Jahrzehnte auch ein Bewusstsein für den gesamten Rahmen der Interpretation. Anfangs teilweise belächelt sind diese historisch informierten Interpretationen elementarer Bestandteil des heutigen Musikbetriebs geworden, insbesondere seit Ende der 1970er Jahre erstmals auch die Wiener Klassik und später auch andere Epochen in diese Art der musikalischen Auseinandersetzung einbezogen wurden.

Der historischen Aufführungspraxis widmet die KölnMusik vom 29. August bis 1. September erstmals ein eigenes Festival. Auch um den „Urvater“ der Originalklang-Bewegung zu ehren, werden unter dem Festival-Titel „FELIX!“ an dem verlängerten Wochenende im Spätsommer in der Kölner Philharmonie und an ausgewählten Orten in der Stadt herausragende Interpreten schlaglichtartig die Bandbreite dieser Musizierpraxis beleuchten: Namhafte Ensembles, die sich über viele Jahre eine bedeutende Position in der Musikwelt erspielt haben, junge Musikerinnen und Musiker, die mit neuem Blick dem Bemühen um die originalgetreue Interpretation besonderen Esprit verleihen und einem neuen und jungen Publikum erschließen, sowie schließlich die internationale freie Musikszene, die im Sog dieser Musizierpraxis zu außergewöhnlicher Qualität gelangt ist, werden das Festival prägen.

Festivalkonzerte