Ferne Heimatklänge – Gustav Mahler und die Moderne
Internationales Symposium. :
MusikTriennale Köln
Ferne Heimatklänge – Gustav Mahler und die Moderne
Internationales Symposium
»Ich bin dreifach heimatlos: als Böhme unter den Österreichern, als Österreicher unter den Deutschen und als Jude in der ganzen Welt.« (Gustav Mahler). Das Thema »Heimat« und »Heimatlosigkeit« spiegelt sich in der Biographie wie auch in der Musik Gustav Mahlers in vielfältigen Brechungen wider. Das Liedhafte, die Volkstümlichkeit vieler seiner Melodien, ihre böhmischen wie auch ihre Klezmer-Anklänge prägen die Außenseite äußerst komplexer musikalischer Strukturen und machen bis heute die einzigartige Faszination Mahlers aus. Zahlreiche international renommierte Referenten werden beim Internationalen Symposium der Perspektivenvielfalt von Mahlers Werk im Kontext der musikalischen Moderne um 1900 nachgehen und nach ihren kulturellen Wurzeln fragen.
(dritter Teil des Gustav-Mahler-Symposiums. S. a. 6. Mai, 15 Uhr und 7. Mai, 9:30 Uhr)
15:00 Uhr Prof. Dr. Dietrich Kämper (Universität zu Köln)
Gustav Mahler und "Des Knaben Wunderhorn"
15:45 Uhr Dr. Marion Gerards (Sophie Drinker Institut Bremen)
"Bei Dir ist es traut" - Liebe als Zufluchtsort in Alma Mahlers Liedern
16:45 Uhr Prof. Dr. Jeremy Barham (University of Surrey)
Mahler, Heimat and Nomadism. The Case of the Fifth Symphony
17:30 Uhr Prof. Dr. Norbert Jers (Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen)
Vorhalt als Vorbehalt. Eine Figur auskomponierter Heimatlosigkeit bei Gustav Mahler
Konzeption und Leitung: Prof. Dr. Arnold Jacobshagen (Hochschule für Musik Köln)
Ende gegen 18:30 Uhr
