Mahler Chamber Orchestra, J. Jansen: Beethoven, Schostakowitsch
Mahler Chamber Orchestra
Janine Jansen Violine und Leitung
MusikTriennale Köln
Angekommen: Späte Werke
Dmitrij Schostakowitsch / None Michail Zinman, Andrej Puschkarew
Sonate für Violine und Klavier op. 134 (1968/2005)
Fassung für Solovioline, Streichorchester und Schlagzeug
Pause
Ludwig van Beethoven / Dimitri Mitropoulos
Streichquartett cis-Moll op. 131 (1826)
Bearbeitung für Streichorchester
"… weil darin das Nur-Persönliche, das doch schon die Überhöhung einer zum Gipfel geführten Tradition gewesen sei, sich noch einmal selbst überwachse, indem es ins Mythische, Kollektive groß und geisterhaft eintrete", so lässt Thomas Mann im »Dr. Faustus« den schrulligen Musiklehrer Wendell Kretzschmar die hohe Güte später Werke begründen. Hohles Pathos oder blanke Ironie? Für Beethoven und Schostakowitsch stand das Spätwerk unter dem Eindruck gravierender gesundheitlicher Beeinträchtigungen. Und doch erlangten beide in ihrer letzten Schaffensphase einen höchsten Grad an Reife und Vollkommenheit, der weit über die eigene Lebenszeit ausstrahlte.
TV-Mitschnitt
Sendung: So, 15.08.2010, 11:00 Uhr WDR Fernsehen
Im Radio: Mi, 28. April 2010, 20:05, WDR 3 Konzert
Förderer der MCO Residenz NRW: KUNSTSTIFTUNG NRW, GEFÖRDERT VOM LAND NORDRHEIN-WESTFALEN
Mehr Infos zu den Künstlern:
Mahler Chamber Orchestra
Janine Jansen
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