Orgel der Kölner Philharmonie

Die Orgel war zunächst gar nicht projektiert, ihr Bau wurde erst bewilligt, als der Konzertsaal von den Architekten bereits durchgeplant war, und doch fügt sie sich heute mit ihren sieben Rundtürmen harmonisch in den Saal ein und bildet so das Pendant zur gegenüberliegenden Wendeltreppe. Die Kölner Konzertorgel stammt aus der Werkstatt des renommierten » Bonner Orgelbauers Johannes Klais und reiht sich in eine große Familie von Klais-Konzertorgeln ein, wie z. B. im Kulturzentrum Gasteig/München, in der Philharmonie Krakau, in der Symphony Hall in Kyoto sowie im Megaron-Konzertsaal der Twin Towers in Kuala Lumpur.

Die Zusammenstellung ihrer Register trägt den Anforderungen an eine Konzertorgel besonders Rechnung: Sie kann sowohl als Solo-Instrument erklingen als auch der Begleitung dienen oder sich gegen ein Orchester behaupten.

Musikbeispiel aus J.S. Bach:
 Variatio 10 Fughetta
Sie können den aktuellen Flash Player
» hier runterladen.
Die Orgel der Kölner Philharmonie verfügt über drei Manuale und 70 Register mit insgesamt 5394 Pfeifen sowie eine mechanische Traktur und elektronische Koppeln.
Dank des mobilen Spieltischs, der in die Mitte des Podiums gefahren werden kann, bleibt der Organist nicht unerkannt zwischen den Pfeifen.

Orgelkustos der Kölner Philharmonie ist der renommierte französische Organist Thierry Mechler, der auf der Klais-Orgel J.S. Bachs Goldberg-Variationeneingespielt hat.